Neuer Plan in München

Mehr Mülleimer, Toiletten und Sheriffs: So soll die Isar sauberer und sicherer werden

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Die Isar lädt in München zum Entspannen und Spazieren ein.
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Schöner, sauberer und sicherer soll die Isar werden – das sieht zumindest ein neuer Plan der Stadt München vor.

München - Unsere Isar: Sie lädt ein zum Spazieren, zum Durchatmen, zum Grillen und Chillen. „Isarflimmern im Paradies“ heißt es nicht umsonst in Willy Michls berühmtem Lied. Und die Stadt tut einiges, damit es weiter flimmert. Denn: Immer mehr Menschen strömen an den Fluss. „Insbesondere nach der Corona-Pandemie hat sich die Nutzung des öffentlichen Raumes in den Uferbereichen der Isar noch weiter verstärkt und hält nach wie vor an“, schreibt die städtische Verwaltung. Sie will jetzt mit einem neuen Isar-Plan sicherstellen, dass die Natur dabei nicht baden geht: So wird unsere Isar schöner, sauberer und sicherer!

Neuer Sauber-Plan für die Isar: Stadt will Kampagne „Wahre Liebe ist ...“ fortführen und erweitern

Der Isar-Plan soll am 5. März im Bauausschuss des Stadtrats vorgestellt werden. Unserer Redaktion liegt das Papier bereits vor. Demnach will die Stadt an die Kampagne „Wahre Liebe ist…“ anknüpfen. Dabei wird mit griffigen Slogans auf mehr Naturschutz hingewiesen.

In diesem Zuge sollen auch Themen wie eine durchgängige Deichbeleuchtung an der Isar und flächendeckende Wlan-Anbindung weiter untersucht werden. Das Baureferat möchte zudem zusätzliche Sammelbehälter für Müll aufstellen. Derzeit gibt es 102 Gitterboxen, 18 Aschebehälter und sechs Sammelcontainer, 13 Hundekot-Tütenspender und zusätzliche Mülltütenspender. Geprüft wird, weitere Gitterboxen mit „Pfandringen“ auszustatten – also umlaufende Zusatzbehälter für Pfandflaschen. Zudem sollen Mitarbeiter der Stadt Mülltüten und Taschenaschenbecher mit Kampagnen-Logo verteilen.

Der neue Plan für das Isarufer: Die Stadt will an weitere mobile Toilettenanalgen aufstellen

Die Reinigung des Isarradwegs soll weiterhin an jedem Werktag erfolgen, die fürs Isarufer bei schönem Wetter täglich. Und: Die Stadt will zusätzliche mobile Toilettenanlagen aufstellen. Zudem sollen Isarfloßfahrten für eine saubere Isar werben.

Damit auch wirklich alle Saubären in die Schranken gewiesen werden, sollen bereits heuer für einen Pilotversuch der Kommunale Außendienst (KAD) sowie das Allparteiliche Konfliktmanagement (AKIM) am Fluss unterwegs sein und die Isaraufsicht unterstützen. Denn laut Verwaltung hätten mit den bisherigen Maßnahmen nicht alle Konflikte gelöst werden können. „Insbesondere das Thema der Lärmbelästigung führt im Bereich mancher Hotspots immer wieder zu Beschwerden“, heißt es.

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