VonArmin Forsterschließen
Sechs Wochen nach dem verheerenden Tropensturm wird Mosambik erneut von einem Zyklon heimgesucht. Der Chef von Navis berichtet, wie es dem Einsatzteam geht.
Moosburg – Die Lage in Mosambik bleibt dramatisch angespannt: Lediglich sechs Wochen nach dem verheerenden Tropensturm „Idai“ trifft aktuell ein weiterer Zyklon auf die Küste Ostafrikas. Der Wirbelsturm „Kenneth“ wütet im Nordosten von Mosambik. Gleichzeitig kämpft die Moosburger Hilfsorganisation Navis mit ihrem Team 2 vor Ort gegen die humanitäre Katastrophe, die „Idai“ hinterlassen hat. Das FT hat sich bei Navis-Vorsitzendem Wolfgang Wagner erkundigt, wie die Helfer mit der neuen Bedrohungslage umgehen.
Freisinger Tagblatt: Herr Wagner, sind Ihre Leute in Mosambik von „Kenneth“ bedroht?
Wolfgang Wagner: Glücklicherweise nicht, der Sturm spielt sich im Norden des Landes ab, also Richtung Tansania. Navis hat sein Camp viel weiter südlich, Richtung der Hafenstadt Beira. Wir müssen uns also aktuell keine Sorgen machen.
Das Team 3 von Navis startet am Samstagabend und auch Team 4 steht bereits fest. Nachdem Sie zuletzt einen Mangel an Ärzten beklagen mussten: Sind Team 3 und 4 medizinisch gut aufgestellt?
Spenden für die Hilfsorganisation Navis
Alle Navis-Helfer arbeiten ehrenamtlich. Spendenkonten sind bei der Sparkasse Moosburg (IBAN: DE66 7435 1740 0000 4140 00) und bei der Freisinger Bank (IBAN: DE71 7016 9614 0000 0011 12) eingerichtet.
Kuriose Meldung aus der Heimat: Die Moosburger Polizei musste am Donnerstagmorgen zu einem tierischen Einsatz ausrücken.

