Neues Konzert-Konzept für Maierhof

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Ab sofort werden nur noch 4500 Besucher zu den Konzerten in dem Maierhof gelassen. Beim Auftritt von Deep Purple (Foto) im August 2008 waren es 5500. Foto: archiv Pröhl

Benediktbeuern - Die Openairs werden anders organisiert, auch in punkto Sicherheit. Das Kloster wünscht sich mehr einheimische Künstler auf der Bühne.

Wie viele Besucher verträgt der Maierhof? Das Thema war immer wieder diskutiert worden, vor allem nach der schrecklichen Katastrophe bei der Love Parade in Duisburg im Juli 2010. Lokalen Bezug erhielt das Thema, als beim Auftritt von Toto ebenfalls im Juli 2010 eine Unwetterwarnung für den Landkreis ausgegeben wurde, ein schweres Gewitter knapp am Klosterdorf vorbeizog und das Konzert trotzdem durchgeführt wurde.

Zwar nicht aus diesem konkreten Anlass, aber im Zuge neuer Veranstaltungsorganisation will das Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) zusammen mit der Gemeinde Veränderungen durchführen. Das ZUK hat, wie berichtet, einen Generaldienstleister beauftragt, der sich um alles kümmern soll - von der Bühne bis zu den Parkplätzen. Es handelt sich um die Agentur „imago87“ von Alexander Herzog.

Die Gemeinde erlaubt, dass im ZUK vier Großveranstaltungen im Jahr durchgeführt werden. Als maximale Besucher-Obergrenze wurde 4500 festgelegt. „Natürlich würden wir für Menschen mehr Platz haben, aber es ist auch eine Frage der Fluchtwege“, sagt ZUK-Geschäftsführer Winfried Voggeser. Derzeit werden mit Gemeinde und Landratsamt alle Auflagen besprochen.

Die großen Openairs sollen in den Juli gelegt werden. Auch in punkto Parkplätze wird das ZUK tätig, genauso wie zum Lärm- und Brandschutz. Details dazu und zur Parküberwachung lesen Sie in unserer Zeitung.

Das Kloster wünscht sich, dass mehr Einheimische eine Bühne bekommen. Was dafür geplant, lesen Sie ebenfalls in unserer Zeitung - und natürlich auch, welche Künstler heuer kommen. (müh)

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