Neues Programm vorgestellt

Feiern und forschen: Das bietet das ZUK 2019

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Stellen das neue ZUK-Progranmm vor (v. li.) Martin Malkmus, Doris Linke, Andrew Blackwell und Martin Blösl.
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„Vielfalt hat Vorfahrt: So lautet heuer das Jahresmotto des bekannten Zentrums für Umwelt und Kultur am Kloster Benediktbeuern.

Benediktbeuern – Von der Fledermausexkursion bis zur Fachtagung „Naturnahe Gärten“, von der Tümpelsafari bis zum Benculture-Festival: Auch in diesem Jahr wird kaum eine Woche ohne Veranstaltung im Zentrum für Umwelt und Kultur im Kloster Benediktbeuern (ZUK) vergehen. Alles steht unter dem Motto „Vielfalt hat Vorfahrt“. Ein Überblick über die wichtigsten Veranstaltungen:

Enkeltauglich leben –
ein Spiel, das dein Leben verändert

Die Seminar-Reihe „Enkeltauglich“ hat das ZUK vom Kreisbildungswerk Traunstein übernommen. Eine Gruppe trifft sich an sechs Terminen abends. Jeder Teilnehmer soll sich bis zum nächsten Treffen etwas vornehmen – beispielsweise, dass er seinen Garten insektenfreundlicher gestaltet, auf sein Auto verzichtet oder in einem Altenheim arbeitet. „Das ist so eine Art Wette“, erläutert Martin Malkmus, zuständig für berufliche Weiterbildung. „In der Gruppe ist das einfacher als allein.“ Für die besten Ideen gibt es Punkte. „In anderen Landkreisen funktioniert das wunderbar.“

Termine: 19.3., 6.6., 12.9, 10.10.

Sensen-Mähkurs

Der Sensen-Mähkurs mit Otto Gion ist ein Klassiker im ZUK-Programm. „Die Sensen-Mähkurse dienen auch der Pflege von insektenfreundlichen Wiesen“, betont Martin Blösl, zuständig für Erwachsenenbildung und Familienangebote.

Termine: 25.5., 6.7., 24.8. (9 bis 13 Uhr)

Energie- und Klima-Werkstatt

Bei der Energie-Werkstatt für Grundschüler dreht sich alles um die Frage, woher Energie kommt und was es mit erneuerbaren Energien auf sich hat. Die Klima-Werkstatt geht noch einen Schritt weiter. 10- bis 14-Jährige bekommen, die Möglichkeit, einen Stromgenerator im Kleinen nachzubauen oder am Planspiel Klima-Siedler teilnehmen. „Eine bunte Mischung an Sachen, die für Oberstufen-Schüler interessant sind“, sagt Malkmus. „Die Schüler sollen ein Gefühl dafür bekommen, was sie im Bereich Klimaschutz selber tun können.“

Quo Vadis Biene, Schmetterling
und Heuschrecke

Das ZUK plant in der Jugendbildung ein neues Veranstaltungsprogramm vor allem für Grundschulklassen unter dem Motto „Biene, Schmetterling und Heuschrecke“. Schulklassen können für drei bis vier Stunden ins ZUK kommen und spielerisch das Leben von Insekten entdecken. Geplant ist unter anderem der Bau von Insekten-Hotels. Es geht auch um die Frage, welche Lebensmittel man kaufen soll, um die Vielfalt zu fördern und welche Pflanzen am besten im Garten wachsen sollten. Die Termine werden mit den einzelnen Gruppen abgestimmt.

Live-Krimi

Es geht um Konsum, Klima und Smartphones. Schüler der 5. bis 8. Klassen lernen, unter welchen Bedingungen Smartphones hergestellt werden. Nebenbei sollen die Schüler auch noch einen Kriminalfall lösen. „Wir schlüpfen da in verschiedene Rollen“, sagt Malkmus. „Eine spannende Mischung. “ In einem zweiten Krimi geht es um Landraub in Rumänien. Die Krimis werden durch das Umweltministerium gefördert. „Darüber sind wir sehr froh, denn Kleingruppen bedeuten einen hohen Personalaufwand“, sagt Malkmus.

Klima-Camp

Zum achten Mal gibt es ein viertägiges Klima-Camp für Schüler der sechsten bis achten Klassen, das von der Jugendbildungsstätte Königsdorf koordiniert wird. Die Schüler lernen die Zusammenhänge zwischen ihrem Lebensstil, dem Klimawandel und Klimaschutz. „Sie sollen auch ermuntert werden mitzugestalten“, sagt Malkmus. „Es geht schließlich auch um ihre Zukunft.“ Die Schüler werden in der Camp-Woche vom Unterricht freigestellt.

Termin: 22.7. bis 25.7.

Beneculture-Festival

Das Beneculture-Festival soll verschiedene Kulturen in Kontakt bringen. Beim „Festival der Vielfalt“ spielen im Innenhof des Maierhofs Bands aus der Region. Flüchtlinge übernehmen die Zubereitung der Speisen.

Termin: 8.8. (13 bis 21 Uhr)

Restaurant International

Flüchtlinge bereiten Spezialitäten aus ihren Heimatländern zu. Das ganze Dorf ist eingeladen, die Teilnehmerzahl ist aber auf 100 begrenzt.

Termin: Im Herbst, der genaue Termin steht noch nicht fest

Seminar „Bodenlos?“

Hier geht es um den Umgang mit Erdboden – auch durch die Kirche.

Termin: 29. bis 31. März

Fledermaus-Exkursionen

Die Fledermaus-Exkursionen mit Pater Karl Geißinger gehören zu den Klassikern im Programm des ZUK.

Termine: 25.5., 25.6., 3.8. (jeweils von 20.30 bis 22.30 Uhr)

Weitere Angebote:

Tümpelsafari: Am 14.6., 16.8. und 28.8 von 10 bis 12 Uhr

Auf Schwammerlsuche: Am 7.9. von 14 bis 17 Uhr

Fakten und Programm

Im Jahr 2017 beteiligten sich laut Martin Blösl 8000 Erwachsene sowie 17 300 Kinder und Jugendliche an den 80 verschiedenen Bildungsangeboten des ZUK. Die Zahlen von 2018 liegen laut Blösl noch nicht vor. Das komplette Programm gibt es unter www.zuk-bb.de zum Downloaden. Das Programm liegt auch im ZUK, in den Sparkassen und in den Tourist-Infos aus.

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