Am Samstag auf dem Kornmarkt

Für Frieden und Freiheit: Nürnberger Oberbürgermeister lädt zu Solidaritätsaktion für die Ukraine ein

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In Nürnberg findet am Samstag eine große Demo gegen den Krieg in der Ukraine statt. Hier ein Foto von einer Demo im oberen Schlossgarten in Stuttgart.
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Unter dem Motto „Frieden und Freiheit für die Ukraine!“ findet am Samstag eine Solidaritätsaktion in Nürnberg statt. OB König will „ein eindrucksvolles Friedenszeichen“ setzen.

Nürnberg – Knapp fünf Wochen dauert die russische Invasion auf die Ukraine mittlerweile an. Mehr als 260.000 Ukrainerinnen und Ukrainer sind nach einer Flucht aus ihrer zerstörten Heimat bereits in Deutschland angekommen, über 3.300 von ihnen in Nürnberg. Unter dem Motto „Frieden und Freiheit für die Ukraine!“ will die Stadt nun mit einer Kundgebung ihre Solidarität mit der Ukraine — insbesondere auch der Partnerstadt Charkiw — ausdrücken. Die Solidaritätsaktion soll am Samstag (2. April) um 18 Uhr auf dem Kornmarkt in Nürnberg stattfinden. 

Nürnbergs OB Marcus König hofft auf ein „eindrucksvolles Friedenszeichen“ 

Oberbürgermeister Marcus König hofft auf ein „eindrucksvolles Friedenszeichen aus Nürnberg“. Er lädt alle Nürnbergerinnen und Nürnberger dazu ein, bei der Kundgebung „starke Signale der Solidarität mit der Ukraine“ auszusenden. „Nürnberg steht für Frieden und Menschenrechte und wir halten als Stadtgesellschaft eng zusammen“, so der OB in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Dies wolle man am Samstagabend mit möglichst vielen Menschen auf der Straße der Menschenrechte zum Ausdruck bringen. 

Nürnberg: Tor zur Straße der Menschenrechte wird am Samstag beleuchtet 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung sollen kulturelle Beiträge stehen. Zum Abschluss soll das Tor zur Straße der Menschenrechte beleuchtet und gemeinsame Lieder für Frieden und Freiheit gesungen werden. 

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Zur Teilnahme an der Kundgebung ruft ein Bündnis aus dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Mittelfranken, dem Kuratorium für Vielfalt und Zusammenhalt der Stadt Nürnberg, den demokratischen Parteien, dem Rat der Religionen Nürnberg, der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg sowie dem 1. FC Nürnberg auf. 

Der Geschäftsführer des DGB-Mittelfranken, Stephan Doll, organisiert die Kundgebung federführend mit. Er stellt klar: „Solidarität mit den Geflüchteten aus der Ukraine, aber auch die Gleichbehandlung von allen Geflüchteten ist uns ein wichtiges Anliegen.“  

DGB-Mittelfranken-Chef: „Wir fordern, die Waffen endlich ruhen zu lassen!“ 

„Wir verwehren uns gegen jede Form der Diskriminierung, was selbstverständlich auch für russischsprachige Mitbürgerinnen und Mitbürger gilt“, so Doll. „Dem völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg von Putins Truppen setzen wir als Stadtgesellschaft unser klares Bekenntnis zu den Menschenrechten und unser gemeinsames Eintreten für Frieden und die Freiheit der Ukraine entgegen. Wir fordern, die Waffen endlich ruhen zu lassen!“ 

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