Am 7. Mai

Brucker müssen in neue Wahllokale

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Die Brucker müssen vor der anstehenden Oberbürgermeister-Wahl am Sonntag, 7. Mai, ganz genau auf ihre Wahlbenachrichtigungskarten schauen. Denn die Wahlbezirke haben sich geändert. Sprich: Es kann sein, dass der ein oder andere Bürger nicht in seinem angestammten Wahllokal abstimmen kann, sondern an einem anderen Ort.

Fürstenfeldbruck – Wie eine Sprecherin der Stadt sagt, wurden die Karten bereits verteilt. „Dort ist der Abstimmungsraum genau verzeichnet“, erklärt sie. Die Sprecherin weist in diesem Zuge auch darauf hin, dass die Karten – die die Bürger mit ins Wahllokal bringen müssen – auch für eine eventuelle Stichwahl am 21. Mai gültig sind und deshalb aufgehoben werden müssen. „Die Bürger sollen sie bitte nicht wegwerfen.“

Der Grund für die Änderung der Stimmbezirke ist, dass in den diversen Bereichen zuletzt unterschiedlich viele Wahlberechtigte wohnten. Sprich: In ein Wahllokal pilgerten 2500 Personen, während in einem anderen lediglich 500 Brucker abstimmten. „Dies führte insbesondere bei der Auszählung dazu, dass die großen Stimmbezirke oft erst sehr viel später ihr Ergebnis ermitteln konnten, als die eher kleinen“, erläutert die Sprecherin. Zusätzlich sei die Belastung für die Wahlhelfer sehr unterschiedlich gewesen. Grund für die Verschiebung seien auch diverse Bauprojekte. Vereinfacht gesagt wohnen nun in bestimmten Gebieten einfach mehr Menschen, die wahlberechtigt sind.

Bei der Einteilung hat die Stadt zwar versucht, den Bürgern lange Wege in ihr jeweiliges Wahllokal zu ersparen. „Weil wir aber möglichst auch immer ganze Straßenzüge ein und demselben Wahllokal zuschlagen wollten, können einige Bürger nicht im nächstgelegenen Lokal abstimmen. Wir bitten da um Verständnis“, heißt es aus dem Rathaus. Bei der Wahl des OB im Mai und der des Bundestags im September wird es je 20 Stimmbezirke geben. „Die Wahlen mit dem geringeren Aufwand, insbesondere beim Auszählen der Stimmen, werden mit der kleinen Wahleinteilung, also mit 20 Stimmbezirken, abgehalten“, erklärt die Sprecherin. Dazu gehören die Bundestags- und Europawahlen, aber auch Bürgerentscheide und die reine Oberbürgermeisterwahl.

Einen größeren Aufwand verursachen dagegen laut Stadt die allgemeinen Kommunalwahlen (Stadtrat, Kreistag, Landrat) und die Landtags- sowie Bezirkstagswahlen. Hierbei wird Bruck künftig in 38 Stimmbezirke eingeteilt. Der Grund: Die Stimmauszählung ist komplizierter und dauert länger.  vu

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