Das Bürgermeisteramt ist offenbar anstrengender als es sich Bernhard Mücke vorstellte. Bei der Kommunalwahl 2020 will er es trotzdem verteidigen.
Schwaig – „Ich werde den gleichen Einsatz bringen wie bisher schon“, versprach Bernhard Mücke, Bürgermeister der Gemeinde Oberding, den Besuchern der Aufstellungsversammlung für die Wählergemeinschaft Schwaig und Schwaigermoos im FC-Sportheim. Mücke, der von den Schwaigern unterstützt wird, gab einen Ausblick auf die bevorstehenden großen Projekte der Gemeinde, bevor insgesamt 21 Bewerber für die Gemeinderatswahl im März 2020 von den 32 Stimmberechtigten genannt wurden.
„Als ich vor fast sechs Jahren das Bürgermeisteramt antrat, dachte ich nicht, dass es so schwierig werden würde“, erinnert sich Mücke, „aber ich möchte weiterhin in diesem Amt bleiben. Denn mit einem sehr guten Team in der Verwaltung lassen sich auch die Herausforderungen der Zukunft bewältigen, trotz einer schnell wachsenden Gemeinde“. Besonders hob er das Einheimischenmodell für Baulandwerber hervor, bei dem der Gemeinderat nicht nur nach den geforderten EU-Bedingungen vorgehen werde, sondern auch Tätigkeiten im Ehrenamt besonders honoriere. Und er betonte, dass bald mit dem Bau der über 900 Meter langen, 20 Meter breiten und sechs Meter hohen Schall-Dämmungsmauer gegen wachsenden Fluglärm begonnen werde – „ein wichtiges Projekt“.
Bei der Wahl der 21 Gemeinderatsbewerber wurden die amtierenden Oberdinger Gemeinderäte Dirk Lippold, Bernhard Meier und Rainer Hellinger auf den ersten drei Listenplätzen fest nominiert. Ebenso die Plätze 18 bis 20 auf eigenen Wunsch der Neuzugänge Sonja Daimer-Bauer, Christian Ascher und Cüneyt Akca.
Weitere Listenplätze:
4. Erhard Aicher, 5. Felix Deinert, 6. Philipp Rummel, 7. Manuel Schaub, 8. Josef Scholz, 9. Daniela Hobmeier, 10. Erich Obermeir, 11. Grit Altermann, 12. Martina Meier, 13. Robby Altermann, 14. Andreas Reitinger, 15. Albert Numberger, 16. Julia Huber, 17. Alexander Adelsperger, Ersatzbewerberin: Gaby Scholz.
Friedbert Holz