Gemeinde will Anwalt einschalten

Oberschweinbach: Widerstand gegen Windrad

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Das Mammendorfer Windrad.

Weil Mammendorf den Bau eines Windrads am nördlichen Ortsrand erwägt, will sich die Nachbargemeinde Oberschweinbach von einem Münchner Anwaltsbüro beraten und vertreten lassen.

Mehr könne man in diesem Stadium der Vorplanung nicht machen, so Bürgermeister Norbert Riepl (DG/CSU). Er finde es jedoch nur fair, wenn man sich beraten lasse, ob und wenn ja welche Möglichkeiten die Gemeinde hat, um sich gegen das Vorhaben zur Wehr zu setzen, sagte er.

Im Ort hat sich schon eine Interessensgemeinschaft gebildet, die sich gegen das an der Ortsgrenze zu Günzlhofen geplante Windrad wehren will. Gemeinderätin Diana Wolf (FW Miteinander) sah derzeit allerdings „keinen Bedarf für eine juristische Beratung“. Es gebe noch keine Bauleitplanung, auch der Standort sei noch nicht definitiv. „Das Geld können wir uns jetzt noch sparen.“

Dem widersprach Andreas Marschner (BV Günzlhofen): „Der Standort ist relativ fix, wenn nicht noch ein Gutachten dagegen spricht.“ Wenn alles vorliegt, sei es vielleicht schon zu spät, um noch zu handeln. „Wir verbauen uns nichts, wenn wir uns jetzt informieren und beraten lassen“, fand auch Vizebürgermeister Lutz Rosenbaum (BV Günzlhofen).

Der Gemeinderat votierte bei drei Gegenstimmen dafür, eine juristische Erstberatung in Anspruch zu nehmen.

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