Prognose hat es in sich

„Unwetterartige Entwicklungen“ drohen: Oktoberfest im Fokus – wovor der DWD warnt

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Mit bangen Blicken werden Oktoberfest-Besucher am Montag den Himmel studieren. Nach dem Traum-Auftakt droht ein turbulentes Wetter-Szenario.

München – Strahlender Sonnenschein umschmeichelte die Besucher. Über eine Million Menschen haben am ersten Wiesn-Wochenende bei bestem Wetter den Weg auf das Festgelände gefunden. In den Biergärten lagen die Temperaturen über der 20-Grad-Marke, auch in den Zelten gerieten die Trachtler ins Schwitzen. Folgt nach dem Traum-Auftakt nun die meteorologische Ernüchterung?

Unwetter auf Oktoberfest drohen: Was DWD-Prognose für München verheißt

In seiner Tages-Prognose für den Montag (23. September) verweist der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf ein Tief über Westeuropa, das sich nun bemerkbar mache. „Es führt im Vorfeld einer Kaltfront, die am Nachmittag aus Westen Bayern erreicht, zunehmend feuchte Luft heran.“ Unangenehme Konsequenzen könnte die Entwicklung auch für das Münchner Oktoberfest haben. Denn in einer Zone, in der auch das Festgelände liegt, drohen starke Gewitter mit zum Teil heftigen Regenfällen.

 „In Schwaben und Oberbayern lokal auch unwetterartige Entwicklungen mit bis zu 30 l/qm in kurzer Zeit und stürmischen Böen um 70 km/h nicht ausgeschlossen“, warnt der DWD. Das wäre ein unangenehmer Dämpfer für alle Münchner, die bisher so eifrig auf die Theresienwiese geströmt waren. Besonders groß war der Andrang naturgemäß am Anstich-Tag, wie die Video-Aufnahmen einer Kellnerin belegen.

Wetter-Vorhersage für die Wiesn: Nach Traum-Auftakt folgt Ernüchterung

Zunächst zeigt sich der Montag aber noch freundlich. In den Mittagsstunden sollen die Temperaturen laut Prognose auf bis zu 21 Grad klettern. Ungemütlich dürfte es dann ab Nachmittag werden. Eine offizielle Warnung des DWD lag am Morgen nicht vor.

Für Dienstag und Mittwoch sind immer wieder schöne Wetter-Abschnitte angekündigt. Ganz so makellos wie am Start-Wochenende wird es auf dem Oktoberfest aber wohl erst einmal nicht mehr.

Rubriklistenbild: © IMAGO

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