Deutscher Journalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung

„Oscar“ des Lokaljournalismus für den Tölzer Kurier

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Wird ausgezeichnet für „lokalen Investigativjournalismus mit spürbaren Folgen auch für die Bürger“: Kurier-Redakteurin Christiane Mühlbauer, die nach dem Wächterpreis nun auch den Konrad-Adenauer-Preis erhält.

Für die Berichterstattung über frühere Unregelmäßigkeiten in den Kläranlage der VG Benediktbeuern-Bichl erhält der Tölzer Kurier nach dem Wächterpreis eine weitere wichtige Auszeichnung: den Deutschen Journalisten-Preis der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Bad Tölz – Erst am Montag hatten Redakteurin Christiane Mühlbauer und Redaktionsleiterin Veronika Ahn-Tauchnitz in Frankfurt/Main den Wächterpreis entgegengenommen. Nun wurde bekannt gegeben, dass der Tölzer Kurier eine weitere hohe Auszeichnung erhält: den Deutschen Lokaljournalisten-Preis der Konrad-Adenauer-Stiftung. Gewürdigt wird in beiden Fällen die Berichterstattung über frühere Unregelmäßigkeiten in der Kläranlage der VG Benediktbeuern-Bichl.

Autorin Christiane Mühlbauer habe in diesem Fall „entdeckt, was ganz und gar nicht sauber gelaufen ist“, heißt es in der Begründung der Jury. Dabei habe die Journalistin auch gegen Widerstände ankämpfen müssen, aber: „Die Redakteurin machte unbeirrt weiter, sachlich und unaufgeregt erfüllte sie ihren journalistischen Auftrag.“ Es handle sich um „lokalen Investigativjournalismus mit spürbaren Folgen auch für die Bürger“. Der Konrad-Adenauer-Preis gilt als „Oscar“ für Lokaljournalisten.

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