VonChristoph Petersschließen
Die Nachricht, dass Nina und Guilio De Filippo als Pächter des Peitinger Eiscafés Pinocchio aufhören, hatte Ende November für Aufregung gesorgt. Seitdem war unklar, wie es mit dem Geschäft am Hauptplatz weitergehen würde. Jetzt hat sich der Verpächter erstmals gegenüber der Heimatzeitung zu seinen Plänen geäußert.
Peiting – Die wichtigste Nachricht gleich vorab: Die Peitinger müssen auch künftig nicht in die Nachbarstadt nach Schongau fahren, wenn sie im Sommer die Lust auf ein kühles Eis packt. Das Eiscafé Pinocchio werde auch weiterhin ein Eiscafé bleiben, bekräftigt Sergio De Nardi. Der Italiener ist seit knapp zehn Jahren Pächter des Geschäfts, betreibt nach eigener Aussage noch weitere Eisdielen im Allgäu. Seit 2013 hatte er das Peitinger Eiscafé an die de Filippos vermietet, bis man heuer keine Basis für eine Fortsetzung der Geschäftsbeziehung fand und der Vertrag nicht verlängert wurde.
Abschied mit emotionalen Brief
Ende des Jahres ist also Schluss für die bisherigen Betreiber, die sich mit einem emotionalen Brief Ende November von ihren Kunden verabschiedeten (wir berichteten). Seitdem war eifrig darüber spekuliert worden, wie es mit der Eisdiele im Ortszentrum weitergehen würde. Auch für Hausbesitzerin Marita Lutz war die Nachricht vom Abschied überraschend gekommen, De Nardi hat sie zwischenzeitlich über seine neuen Pläne unterrichtet.
Demnach werde eine vierköpfige italienische Familie die Peitinger Eisdiele übernehmen, kündigt der Verpächter im Gespräch mit den Schongauer Nachrichten an. Diese bringe „20 Jahre Eis-Erfahrung“ mit und sei für ihre „sehr gute Arbeit“ bekannt. Wie ihre Vorgänger werde auch sie über der Eisdiele wohnen. Wichtig ist De Nardi, dass künftig wieder an den Tischen bedient werde. Mehr Details will der Italiener zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten, außer, dass die neuen Eiscafé-Betreiber bereits im Februar loslegen wollen.
Eisdiele wichtiger Faktor für den Ort
Dass der Betrieb weitergeht, ist auch für die Gemeinde eine gute Nachricht. Für das Ortszentrum sei die Eisdiele ein wichtiger Faktor, betont Bürgermeister Peter Ostenrieder auf Nachfrage der SN. Mit den bisherigen Betreibern habe alles gut gepasst, sie seien gut integriert gewesen in die Gemeinde und hätten ein „tolles Eis“ angeboten. „Die neuen Pächter treten da auf jeden Fall in große Fußstapfen.“
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