Schulgründung

Antrag für „Aktive Schule“ in Penzberg eingereicht: Jetzt heißt es Abwarten

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Zieht ihre die „Aktive Schule“ ein? Die Schulgründer müssten nun Abwarten.
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Die Unterlagen für die Gründung einer „Aktiven Schule“ in Penzberg sind bei der Regierung von Oberbayern. Jetzt heißt es Abwarten für die Initiatoren. Sie sind zuversichtlich. Nach einem nochmaligen Aufruf erhöhte sich die Zahl der angemeldeten Kinder auf 17. Damit wäre die Grenze, ab der Fördergeld fließt, übersprungen.

Penzberg – Eigentlich will das Gründerteam im kommenden September mit der „Aktiven Schule“ in Penzberg starten – ein sehr sportliches Ziel. Darauf sind die Vorbereitungen ausgelegt. Ein Punkt war eine ausreichende Zahl an Kindern, die für einen Schulstart im September – vorerst unverbindlich – angemeldet werden. Bis Mitte März waren es erst elf Buben und Mädchen im Grundschulalter. Nach einem nochmaligen Aufruf erhöhte sich die Zahl bis Ende März auf 17.

Aktive Schule: 17 Kinder wurden angemeldet

Für einen Start würden eigentlich 15 Kinder reichen, weil ab dieser Zahl staatliche Fördergelder fließen. Andererseits wollte die Regierung von Oberbayern für den Schulgründungsantrag – quasi als Puffer – 20 Anmeldungen. „Wir hoffen, dass es daran nicht scheitert“, sagt Yvonne Schmerbeck. Sie hofft auch, dass sich die Zahl noch erhöht, weil es bei der Penzberger Montessorischule rund 20 Anmeldungen mehr gab, als freie Plätze vorhanden sind. Womöglich melden sich von dort noch Eltern.

Schulgründung: Für Initiatoren-Team heißt es nun Abwarten

Abwarten heißt es nun für das Initiatoren-Team. Eine Tendenz, wie und wann der Antrag zur Schulgründung bei der Regierung beschieden wird, vermag es nicht einzuschätzen. Gemeldet hat sich die Regierung auf jeden Fall schon wegen einzelner Formulare. „Die reichen wir jetzt nach“, erzählt Yvonne Schmerbeck. Bis Ende der Woche soll das geschehen. „Ich bin nach wie vor zuversichtlich“, sagt sie. So ist es auch bei Juliane Malik: „Ich bin ein positiv denkender Mensch.“ Beide hoffen natürlich, möglichst bald eine Rückmeldung zu erhalten. Denn auch die Eltern wollen wissen, ob es mit der Schulgründung im kommenden September klappt.

Aktive Schule: Gründerteam in den Startlöchern

Das Konzept für die „aktive Schule“ – eine besteht bereits in Petershausen bei Dachau – hat das Gründer-Team, wie berichtet, Anfang Februar nach München geschickt. Mit den Lehrern hat es Vorverträge abgeschlossen. Ein Finanzierungsplan für die Schule steht ebenso. Für deren Verwaltung und Betrieb hat sich der Trägerverein „ErLE – Erlebnis Lernen“ gegründet. Und für ein künftiges Schulhaus besteht eine Mietoption: für ein Gebäude an der Straße „Am alten Bahnhof“, in dem von 2005 bis 2013 die Penzberger Montessorischule unterrichtete. Wobei noch die Frage offen ist, ob die „Aktive Schule“ erst eine Etage oder gleich zwei Etagen anmietet.

Die „Aktive Schule“ möchte im September mit einer gemischten Klasse starten, die die erste bis dritte Jahrgangsstufe vereint. Nach dem pädagogischen Konzept der „Aktiven Schule“, das einen verstärkten Fokus auf „Bewegung und Demokratie“ legt, können Kinder komplett selbst bestimmen, was sie tun – wobei es davon ausgeht, dass sie lernen wollen.

Unverbindliche Anmeldung von Kindern weiterhin möglich

Laut Juliane Malik ist eine unverbindliche Anmeldung von Kindern für die „Aktive Schule“ weiterhin möglich. Informationen dazu gibt es unter „www.aktive-schule-penzberg.de“. Bei Fragen können sich Interessenten per E-Mail an „juliane.aktiveschule@gmx.de“ wenden.

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