Das Penzberger Eismärchen kommt ins Schwitzen

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Ungetrübte Eislauf-Freude: Schnell war die Eisfläche auf dem Stadtplatz wieder intakt.

Am Dienstagnachmittag war Schluss. Nachdem sich die Eisfläche auf dem Penzberger Stadtplatz in eine Wasserpfütze zu verwandeln drohte, wurde „Hannis Eismärchen kurzfristig geschlossen. Am gestrigen Mittwoch lief der Betrieb dann aber wieder reibungslos. „Über Nacht war es kalt genug. Dadurch ist das Eis wieder extrem gut geworden“, sagte Lisa Nagel vom Familienbüro der Stadt auf Nachfrage. Um eine gute Eisfläche zu haben ist es laut Nagel vor allem wichtig, dass es in den Nächten kalt genug ist, denn: „Das Eis muss über Nacht frieren können.“ Dann habe man eine gute Basis, damit auch wärmere Temperaturen tagsüber dem Eis nicht all zuviel ausmachten. Diese Voraussetzung sei in der Nacht auf Dienstag nicht gegeben gewesen. Wegen des Föhneinbruchs sei es in dieser Nacht ungewöhnlich warm gewesen. Um zu verhindern, dass die durch das Tauen dünner werdende Eisschicht am Dienstag bricht, habe man das Eismärchen vorsorglich geschlossen. Denn wäre die Eisfläche gebrochen, hätte man mit dem Eisaufbau wieder komplett von vorne beginnen müssen, so Nagel. Und das hätte mehrere Tage gedauert.

Was die kommenden Tage betrifft, gibt sich Nagel optimistisch – selbst dann, wenn es tagsüber für den Dezember weiterhin ungewöhnlich warm sein sollte. Zwar spielten auch Faktoren wie etwa die Anzahl an Eisläufern eine Rolle für die Haltbarkeit der Eisfläche. Allerdings solle es nachts wieder kälter werden.

Franziska Seliger

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