Eine 20-jährige Auerin hat sich heuer Pfaffenhofens Krone geschnappt: Juliane Heindl wurde dort zur Volksfestkönigin gewählt.
Au/Hallertau – Der Markt Au hat wieder eine Königin in seinen Reihen: Juliane Heindl heißt die Regentin. Die 20-Jährige wurde jetzt im Nachbarlandkreis Pfaffenhofen zur Volksfestkönigin gewählt, gegen vier weitere Bewerberinnen behielt die junge Auerin im Stiftl-Zelt die Oberhand.
Mit ihr trifft es die Richtige, schließlich bringt Juliane Heindl eigener Aussage nach für den Königinjob ideale Voraussetzungen mit: Neben der Liebe zu Volksfesten, die sie mit vielen jungen Leuten verbinde, trägt auch ihr Beruf zur perfekten Qualifikation als Volksfest-Regentin bei. Denn die Auerin absolviert gerade eine Ausbildung zur Brauerin und Mälzerin bei Müllerbräu in Pfaffenhofen. Überaus fachkundig kann sie deshalb beim wichtigen Volksfestthema „Bier“ ein Wörtchen mitreden – speziell auch über dessen Rohstoffe: Schließlich haben ihre Großeltern noch selbst Hopfenanbau betrieben.
Auch ihre Mutter ist fest mit dem Hopfen verwurzelt
Daneben spielt das Grüne Gold auch in Julianes Elternhaus heute noch eine große Rolle. Denn Mutter Hildegard Heindl hat sich als Schöpferin des „Hopfenseccos“, einem sprudelnden Sektgemisch mit Doldennote, sowie weiterer Liköre mit Hopfen-Geschmack einen Namen gemacht. Dank der Mithilfe bei Hopfensecco-Präsentationen bei Empfängen oder im Rahmen von Messeauftritten sammelte Tochter Juliane viele Erfahrung im Umgang mit Menschen, was ihr nun bei der Vorstellungs- sowie der Fragerunde zur Wahl zu Gute kam.
Mit ihrer herzerfrischenden Art und ihrem Wissen um die Materie eroberte die 20-Jährige das Publikum im Sturm, weshalb die Startnummer fünf am Ende die Nummer eins in der Wertung war. Neben Preisen gab es auch Krone und Zepter für Heindl, die sich nun ein Jahr lang mit dem Titel „Volksfestkönigin“ schmücken darf. Übrigens will die junge Auerin nach ihrer Lehrzeit ein Brauwesen-Studium folgen lassen. Und danach? „Am liebsten wäre ich später mal Braumeisterin“, verrät sie. „Und das am liebsten hier bei uns in der Region.“
Martin Hellerbrand
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