Parkplätze weg

Neuer Plan für die Elisenstraße: Verwaltung will breitere Wege für Radfahrer und Fußgänger

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Die Elisenstraße soll für breitere Rad- und Fußwege umgebaut werden. Die Strecke wäre somit auch für einen Radschnellweg nach Fürstenfeldbruck geeignet.

München - Auf der Elisenstraße in der Maxvorstadt waren im Sommer 2020 Münchens erste Pop-Up-Radwege entstanden. Zwischenzeitlich sind Radwege weiß markiert worden. Nun soll die Strecke zwischen Lenbachplatz und Dachauer Straße für bis zu 14 Millionen Euro für breitere Radwege umgebaut werden. Das Mobilitätsreferat hatte fünf Varianten untersucht und schlägt dem Stadtrat am Mittwoch Variante fünf vor.

Die Elisenstraße in München soll für breitere Radwege umgebaut werden.

Neuer Plan für die Elisenstraße: Radwege sollen 2,80 Meter breit werden, zuzüglich eines Sicherheitsstreifens

Demnach würden östlich der Luitpoldstraße Flächen für 15 Radabstellplätze und zehn Autostellplätze geschaffen, bislang gibt es 85 Parkplätze. Auf Höhe der Alten Börse könnte so der Radweg 2,80 Meter breit werden, zuzüglich 75 Zentimetern Sicherheitstrennstreifen. Die Gehwege hätten eine Breite von 2,35 bis 2,70 Metern.

Der geradeausfahrende und rechtsabbiegende Verkehr müssten sich dann eine Spur teilen. Durch ein Verlegen der Mittelinseln zwischen Ottostraße und den Tramgleisen nach Süden erhofft sich die Verwaltung zwischen Otto- und Sophienstraße für Radfahrende eine Breite bis zu 5,75 Meter plus 75 Zentimeter Sicherheitsstreifen. Mit diesen Breiten wäre der Radweg geeignet, Teil des Radschnellweges nach Fürstenfeldbruck zu werden.

Radwege in der Elisenstraße: SPD-Stadtrat Nikolaus Gradl favorisiert eine Variante mit mehr Stellplätzen

„Wenn wir nun die Elisenstraße neu aufteilen und gestalten, profitieren davon vor allem auch alle, die zu Fuß unterwegs sind“, sagt Grünen-Stadträtin Gudrun Lux. Ob der Stadtrat sich für die Variante fünf entscheidet, ist aber offen. SPD-Stadtrat Nikolaus Gradl sagte unserer Redaktion: „Wir haben einen Radweg hergestellt, der heute schon mehr Sicherheit schafft. Wenn es jetzt einen Umbau geben soll, so favorisieren wir eine kostensparende Variante, bei der auch bis zu 30 Parkplätze vor dem Justizpalast erhalten bleiben können.“

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Rubriklistenbild: © Jens Hartmann

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