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Zwölf Kinder sind Anfang des Jahres in die neue Krippe in Arzbach eingezogen. Ein Besuch in den Räumlichkeiten.
Arzbach – Es riecht nach Neubau. Aber etwa einen Monat nachdem sie eingezogen sind, haben die zwölf Kinder der neuen Arzbacher Krippe ihren Bereich schon deutlich in Beschlag genommen. Selbst gemalte Bilder hängen an der Wand, auf den Kleiderhaken stehen die Namen der Kleinen. Hell und freundlich ist der Neubau geworden. „Das war die Vorgabe an den Architekten, dieses bereits bestehende Konzept weiter zu führen“, sagt Brunhilde Singhammer, Leiterin der Kindertagesstätte „Isarbiber“. „Wir fanden das sehr gut.“
Neben einem großen Gruppenraum, der über eine Puppenspielecke auf einer Empore verfügt, gibt es einen Schlafraum für die Kleinsten. Ein Werkraum steht sowohl den Krippen- als auch den Kindergartenkindern zur Verfügung. Dazugekommen ist ein neuer Personalraum, „der reicht auch für die Maximalbesetzung“, sagt Singhammer.
Drei neue Erzieherinnen sind dazugekommen, um die gemischte Gruppe in der Krippe zu betreuen. Ein bis dreieinhalb Jahre alt sind die Kinder, kommen fast ausschließlich aus dem Gemeindegebiet – mit Ausnahme eines Kindes aus Schlegldorf. In der kleinen Gruppe können sich die Kinder langsam an die Einrichtung gewöhnen.
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Nur ein Gitter trennt die Bereiche Kindergarten und Krippe. Der Austausch zwischen den unterschiedliche alten Kindern ist gegeben. Auch im Garten oder im Werkraum begegnen sich die Kleinen.
Sehr modern gestaltet ist der neue Waschraum. Anstatt einzelner Waschbecken gibt es eine Rinne – die auch zum ausgiebigen Pritscheln genutzt werden darf. Ebenfalls auf dem neuesten Stand ist die Schallschutzdecke.
Im März, sobald der Schnee weg ist, soll der Gartenbereich fertig hergerichtet werden. „Die Krippenkinder erhalten einen größeren Sandkasten und eine Rutschbahn am Hang“, sagt Singhammer. Alles weitere soll nach Bedarf ergänzt werden.
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Die Anfangszeit in der Krippe sei reibungslos gelaufen, sagt die Leiterin. „Die Gemeinde war sehr kulant, unsere Vollzeitkraft konnte schon im Dezember anfangen.“ Bereits im November habe es erste Gespräche gegeben. So konnte der Bereich gemeinsam eingerichtet werden.
Der bürokratische Aufwand für die Kindergarten-Leitung hat sich natürlich ebenso wie das Gebäude vergrößert. „Aber ich teile mir die Arbeit mit meiner Stellvertreterin“, sagt Singhammer.
Übrigens: Auch das „Spatzennest“ ist weiterhin im Haus untergebracht. In einem Kellerraum werden an zwei Tagen von 8.30 bis 11.30 Uhr die Kinder von einer Eltern-Initiative betreut.
Am Samstag, 16. März, ab 10 Uhr wird die neue Arzbacher Krippe feierlich vom Pfarrer eingeweiht. Der „Chor für alle Fälle“ sowie die Musikschule werden Darbietungen zum Besten geben. Das genaue Programm wird noch bekannt gegeben.

