VonLeoni Billinaschließen
Die Fraktion aus CSU und Freien Wählern im Stadtrat wollen die Ladenöffnungszeiten im Einzelhandel ändern. Dann könnten Geschäfte auch bis 22 Uhr geöffnet haben.
München - Wer kennt es nicht, man will noch eben zum Einkaufen – aber es ist schon nach 20 Uhr. In Bayern herrscht ein strenges Ladenschlussgesetz. Ab 20 Uhr ist Schluss, auch an Sonn- und Feiertagen bleiben die Ladentüren geschlossen, mit einigen Ausnahmen. Die Fraktion aus CSU und Freie Wähler hat sich nun im Stadtrat in München dafür eingesetzt, die Ladenöffnungszeiten auf 22 Uhr zu verlängern. Das geht aus einer Mitteilung der Fraktion hervor.
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Öffnungszeiten im Einzelhandel: 22 statt 20 Uhr
Derzeit gelte in Bayern das Ladenschlussgesetzt von 1956, heißt es in der Mitteilung. Der Freistaat hat ein eigenes Bayerisches Ladenschlussgesetz angekündigt, um unter anderem die angekündigte Ausweitung der langen Einkaufsnächte umzusetzen. Die CSU und Freie Wähler-Stadtratsfraktion will sich in diesem Zusammenhang für weitere Änderungen einsetzen, die teils über die bisherigen Pläne hinausgehen.
Ginge es nach den Vorstellungen der Fraktion, sollten folgende Punkte geändert werden: Eine Verlängerung der Öffnungszeiten im Einzelhandel werktags von 20 auf 22 Uhr, bis zu vier verkaufsoffene Sonntage pro Jahr, außerdem zusätzliche verkaufsoffene Sonntage zu Großveranstaltungen wie Oktoberfest, IAA, Stadtgeburtstag, Frühlingsfest oder Fußball-EM.
