Mündliche Verwarnung

Polizei amüsiert Netz mit Strafzettel für Falschparker – „Ein Tag ohne Schnuller als Strafe“

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Mündliche Verwarnung: Die Beamten sahen altersbedingt von einer Strafe ab.
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Ein ungewöhnlicher Facebookpost der Polizei Mittelfranken amüsiert derzeit das Netz. Die Beamten stellten einen „Strafzettel“ für einen Falschparker aus.

Dinkelsbühl – In Beyerberg (Landkreis Ansbach) stellten Beamten einen „Falschparker der ganz besonderen Art“ fest. Auf Facebook postet die Polizei Mittelfranken ein Bild des besagten Fahrzeuges. Ein Spielzeugauto eines Kleinkindes, das am Rand der Straße abgestellt wurde.

Polizei Mittelfranken amüsiert das Netz: „Altersbedingt nur mündliche Verwarnung“

„Da dem verantwortlichen Fahrzeugführer die Verkehrsvorschriften altersbedingt noch nicht geläufig waren, wurde dieser natürlich nur mündlich verwarnt“, heißt es weiter. Auf einem Strafzettel steht. „Falsch geparkt, mündliche Verwarnung.“ Die Nutzer auf Facebook sind begeistert vom Humor der Beamten.

105 Mal wurde der Beitrag auf Facebook geteilt. „Einfach nur toll“ oder „zu goldig“ ist unter dem Foto zu lesen. „Die Polizei Mittelfranken scheint ein lustiger Haufen zu sein“, findet eine weitere Nutzerin. Dazu schreibt sie noch: „Wenn mein Kleiner immer mit großen Augen die Polizei anschaut, machen auch immer wieder ein paar Kollegen kurz für ihn das Blaulicht an. Tolle Jungs haben wir hier.“

Facebook-Nutzer scherzen über mögliche „Strafen“ für den Falschparker

Die Community auf Facebook macht sich über mögliche „Strafen“ für den kleinen Falschparker lustig. „Der Fahrzeughalter kriegt die nächsten 3 Tage kein Eis“, schlägt jemand vor. Zu lesen ist auch: „Der Übeltäter sollte heute Abend wenigstens barfuß ins Bett geschickt werden“ oder „Die Strafe ist viel zu gering, ein Tag ohne Schnuller wäre angemessen!“.

Ein anderer Nutzer kann kein Warndreieck oder Verbandskasten auf dem Bild erkennen und fordert scherzhaft eine genauere Überprüfung. Ein „Zuckerwatten Knöllchen“ sei angemessen. Viele wünschen sich mehr solcher Beiträge der Polizei. Zuletzt hatte die Polizei Mittelfranken mit SEK-Scherz auf Twitter für Aufsehen gesorgt, viele ärgerten sich über den „unangebrachten Humor“. (tkip)

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