Gmund - Während das Tegernseer Gymnasium um jeden Schüler bangt, platzt die Realschule in Finsterwald aus allen Nähten - obwohl sie nagelneu ist. Eine Bilanz des ersten Schultages.
Das rasante Wachstum der Realschule in Finsterwald setzt sich auch in diesem Jahr fort: Mit nun 535 Schülerinnen und Schülern in 21 Klassen ist die Schule wiederum um über 80 Schüler im Vergleich zum Vorjahr gewachsen, wie die Schule in einer Pressemitteilung bekannt gibt.
Mit 111 Schülerinnen und Schülern startet die fünfte Jahrgangsstufe erstmals mit vier Parallelklassen. „Wir freuen uns natürlich, dass das Bildungsangebot der Realschule insgesamt, aber auch das Profil unserer Schule bei den Eltern und Kindern so gut ankommt“, sagt Realschuldirektor Stefan Ambrosi, der es sich nicht nehmen ließ, gemeinsam mit Konrektor Tobias Schreiner alle neuen Schülerinnen und Schüler mit einem kleinen Präsent persönlich willkommen zu heißen und in die Obhut der Tutorinnen und Tutoren sowie der Klassleitungen zu übergeben.
Fotos: So sieht die neue Realschule von innen aus
Am ersten Schultag gab es für die Neuankömmlinge vieles zu entdecken: Der Schulweg wurde begangen, die Orientierung im Gmunder Schulhaus geübt, der Stundenplan besprochen und mit der Vorstellung der Schülersprecher, der Beratungslehrerin, dem Schulpsychologen und den Verbindungslehrkräften lernten die Mädchen und Buben viele Mitglieder der Schulfamilie kennen, die ihnen den Übergang in die neue Schule erleichtern.
Neben den neuen Schülerinnen und Schülern begrüßte Direktor Ambrosi auch 12 neue Lehrkräfte, die sich allen Schülerinnen und Schülern bei der Schulversammlung am zweiten Schultag vorstellen werden, wo neben dem Beratungsteam der Schule auch das breite Angebot an Förder- und Wahlunterrichten präsentiert wird.
Neben vielfältigen Fahrten, Festen und Veranstaltungen stehen heuer zwei besondere Schwerpunkte der Schulentwicklung im Fokus: Im Herbst wird das von Schülern, Eltern und Lehrkräften gemeinsam entwickelte „Schulprogramm“ vorgestellt und im Sommer wird die Schule die Qualifizierungsphase als „Referenzschule für Medienbildung“ abschließen.
Räumlich gerät die junge Schule nur wenige Monate nach dem Umzug ins neue Schulhaus bereits an ihre Grenzen: „Die Schule ist für 18 Klassen geplant. Heuer sind es schon 21, im kommenden Schuljahr wird die Schule vermutlich weiter auf 23 oder 24 Klassen anwachsen“, erklärt Konrektor Schreiner. In Sorge sei man darüber aber keineswegs, betont Schreiner; gemeinsam mit dem Landratsamt werden sich auch dafür gute Lösungen finden.
mm