Ergebnisse der Landtagswahl in Bayern

Bayerns-Finanzminister Füracker übertrifft sein bislang bestes Ergebnis noch einmal

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Auch in der Oberpfalz haben die Wählerinnen und Wähler am gestrigen Tag (8. Oktober) abgestimmt. Wer gewonnen hat und wer verloren: Die regionalen Ergebnisse im Überblick.

  • Ergebnisse für Regensburg: Stadt und Landkreis haben die vorläufig amtlichen Ergebnisse veröffentlicht.
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Update, 10.45 Uhr: Albert Füracker, amtierender Finanzminister Bayerns, hat sein Ergebnis von der Wahl 2018 sogar noch mal übertroffen. In seinem Stimmkreis Neumarkt in der Oberpfalz konnte der CSUler 51,3 Prozent der Stimmen für sich gewinnen. Vor fünf Jahren hatte er mit 50,3 Prozent noch das beste Ergebnis in ganz Bayern. Unter Umständen könnte das wieder der Fall sein.

Mit diesem Wahlausgang sichert er sich erneut ein Direktmandat für den bayerischen Landtag. Er selbst schreibt auf der Plattform X, vormals Twitter, dass er das von den Wählern entgegengebrachte Vertrauen als großen Ansporn sehe, „weiterhin mit vollem Einsatz für unsere wunderbare Heimat zu kämpfen“.

Landtagswahl in Bayern: CSU geht als Wahlsieger der Oberpfalz hervor

Update 9. Oktober, 07.55 Uhr: Mit 38,8 Prozent ist die CSU in der Oberpfalz auf Platz eins, mit 47,4 Prozent ist der Stimmkreis Neumarkt in der Oberpfalz CSU-Spitzenreiter. Zweitstärkste Kraft werden die Freien Wähler, kurz vor der AfD, die mit 5,4 Prozent den stärksten Zuwachs verzeichnet. In Tirschenreuth fährt die AfD sogar ein Plus von 7,2 Prozent ein und in Amberg-Sulzbach legt die Partei rund sechs Prozent gegenüber 2018 zu. Die Grünen verlieren gegenüber der vergangenen Landtagswahl um 2,7 Prozent und fallen damit in den einstelligen Bereich ab. Die Wahlbeteiligung ist in der Oberpfalz stark, mit 75,1 Prozent liegt sie deutlich über der Beteiligung von 2018 (72,9 Prozent).

In der Stadt Regensburg gewinnt die CSU mit 30,4 Prozent. Die Grünen sind hier auf Platz zwei, mit 23,9 Prozent der Stimmen. Alle Ergebnisse im Überblick.

Wahlergebnisse in Regensburg:

CSUGrüneFreie WählerAfDSPDFDPLinkeSonstige
30,423,911,512,110,43,52,16,0

Wahlergebnisse in der Oberpfalz:

CSUGrüneFreie WählerAfDSPDFDPLinkeSonstige
38,89,718,117,77,62,21,24,6

Quelle: Landeswahlleiter des Freistaates Bayern

Landtagswahl in Bayern: Welche Region hat welche Partei wie stark gewählt

Update, 23.15 Uhr: Ein spannender Wahlabend liegt hinter uns. Insgesamt mag sich die gesamte Oberpfalz auf obiger Wahlkarte schwarz einfärben. Darunter allerdings brodelt es. Die Ergebnisse fallen längst nicht mehr so klar aus, wie noch in vergangenen Wahlen. Viele Gemeinden im Kreis Regensburg, im Kreis Cham, aber auch andernorts wählen zwischenzeitlich nicht mehr mehrheitlich die CSU. Es wird bunter – und rechter in der Oberpfalz. Die Freien Wähler führen einige Gemeindeergebnisse als stärkste Kraft an. In Weiden, Amberg-Sulzbach und in Tirschenreuth wird die AfD deutlich zweitstärkste Kraft. Die Regensburger wählen die Grünen klar auf Platz zwei, mit einem Abstand von gerade mal 6,5 Prozent zur CSU.

Update, 21.05 Uhr: In Regensburg-Stadt sind alle 282 Gebiete ausgezählt. Nach dem Zwischenergebnis holt der CSU-Kandidat Jürgen Eberwein das Direktmandat mit 30,2 Prozent der Erststimmen. Bei den Zweitstimmen belegt die CSU nach dieser Prognose ebenfalls den ersten Platz mit 30,5 Prozent, danach folgen die Grünen mit 23,9 Prozent. Die AfD holt 12,4 Prozent der Zweitstimmen, die Freien Wähler 11,4 Prozent und die SPD 9,5 Prozent. Die FDP erreicht gerade einmal 3,7 Prozent.

Wahl in der Oberpfalz: AfD auf zweitem Platz in Schwandorf und Amberg-Sulzbach

Update, 20.53 Uhr: Auch in den Stimmkreisen Schwandorf und Amberg-Sulzbach kann die AfD – wenn es um die Zweitstimmen geht – derzeit den zweiten Rang hinter der CSU für sich verbuchen. So erreicht sie nach aktueller Prognose in Schwandorf derzeit 21,3 Prozent und liegt demnach knapp vor den Freien Wählern (20,6 Prozent). Bislang sind schon 262 von 266 Gebieten ausgezählt.

In Amberg-Sulzbach hebt sich die AfD mit derzeit 18,3 Prozent etwas deutlicher von den Freien Wählern (16,4 Prozent) ab, allerdings sind erst 187 von 248 Gebieten ausgezählt.

Landtagswahl: AfD zweitstärkste Kraft in Weiden in der Oberpfalz

Update, 20.46 Uhr: In Weiden in der Oberpfalz sind 158 von 159 Gebieten ausgezählt. Demnach schafft es die AfD mit einem Zweitstimmenanteil von derzeit 20,1 Prozent klar auf den zweiten Platz, deutlich vor den Freien Wählern (aktuell 13,3 Prozent) und den Grünen (aktuell 7,3 Prozent). Die CSU kann sich klar als erstplatzierte Partei behaupten, mit derzeit 42,3 Prozent aller Zweitstimmen.

Klarer Erfolg für Freie Wähler in Cham – AfD holt ebenfalls mehr als 20 Prozent

Update, 20.06 Uhr: Im Stimmkreis Cham (302) zeichnet sich ein überragendes Wahlergebnis für die Freien Wähler ab. Die Partei von Hubert Aiwanger erreicht hier nach aktueller Prognose 28,8 Prozent aller Zweitstimmen. Zwar liegt die CSU mit 35,2 Prozent noch an erster Stelle und holt voraussichtlich auch das Direktmandat (derzeit 39,8 Prozent der Erststimmen), doch Parteichef Markus Söder dürfte sich über eine solche Schlappe dennoch ärgern.

Auch die AfD schneidet in Cham äußerst gut ab – sie kommt nach aktueller Hochrechnung auf 21 Prozent der Zweitstimmen. Die Grünen liegen bei lediglich 5,2 Prozent, die SPD bei 4,3 Prozent.

Prognosen für Regensburg: Grüne stark in der Stadt, AfD stark im Landkreis

Update, 19.45 Uhr: Die ersten Prognosen für Stadt und Landkreis Regensburg sind eingetroffen.

Laut Hochrechnung erreicht im Stimmkreis Regensburg-Stadt (305) derzeit der CSU-Kandidat Jürgen Eberwein 29,1 Prozent der Stimmen und würde damit das Direktmandat holen. Bei den Zweitstimmen erreicht die CSU 29,4 Prozent der Stimmen. Klare Zweitplatzierte sind aktuell die Grünen mit 23,4 Prozent. Danach folgen AfD mit 13,9 Prozent, die Freien Wähler mit 11,0 Prozent und die SPD mit 9,7 Prozent. (Stand: 19.43 Uhr)

Die Prognosen für Landtagswahl 2023 sind da: Aktuelle Zahlen zu den Stimmkreisen in Regensburg und der Oberpfalz.

Im Stimmkreis Regensburg-Land (304) holt laut aktueller Prognose CSU-Kandidat Patrick Grossmann mit 36,3 Prozent das Direktmandat. Im Zweitstimmenanteil fallen 38,9 Prozent auf die CSU, 17,9 Prozent auf die AfD und 18,6 Prozent auf die Freien Wähler. Die Grünen erreichen bislang 9,7 Prozent, die SPD 6,6 Prozent. (Stand: 19.45 Uhr)

Prognosen für die Oberpfalz: AfD auf dem Land bei mehr als 20 Prozent

Update, 8. Oktober, 19.20 Uhr: Für einige Stimmkreise in der Oberpfalz liegen erste Hochrechnungen vor:

  • Im Stimmkreis Amberg-Sulzbach (301) holt nach der Hochrechnung der Direktkandidat der CSU, Harald Schwartz, das Direktmandat mit 40,1 Prozent der Stimmen. Beim Zweitstimmenanteil erreicht die CSU 41,6 Prozent aller Stimmen. Zweitplatzierte ist derzeit die AfD mit 18 Prozent, darauf folgen die Freien Wähler mit 16,7 Prozent. Es folgen die SPD mit 8,9 Prozent und die Grünen mit 7,7 Prozent. (Stand: 19.16 Uhr)
  • Im Stimmkreis Cham (302) siegt voraussichtlich ebenfalls der Direktkandidat der CSU, Hopp Gerhard, bislang mit 39,9 Prozent der Stimmen. Bei der Zweitstimme liegt die CSU bei 35,4 Prozent. Freie Wähler sind stark vertreten mit 26,9 Prozent, die AfD ebenfalls sehr stark mit 22,4 Prozent. Die Grünen erreichen 5,2 Prozent. Ginge es nach den Wählern in Cham, würde die SPD mit 4,2 Prozent sogar den Einzug in den Landtag verpassen. (Stand: 19.17 Uhr)
  • Im Stimmkreis Schwandorf (306) siegt wohl CSU-Direktkandidat Alexander Flierl, derzeit allerdings nur mit 35,1 Prozent der Stimmen. Bei den Zweitstimmen kann die CSU 36,2 Prozent für sich verbuchen. Die Freien Wähler folgen mit 20,8 Prozent, die AfD mit 22,8 Prozent. Die SPD holt 6,5 Prozent, die Grünen nur 5,6 Prozent. (Stand: 19.19 Uhr)
  • Im Stimmkreis Weiden i.d. Oberpfalz (308) erreicht CSU-Direktkandidat Stephan Oetzinger bislang 40,7 Prozent aller Stimmen. Bei den Zweitstimmen ist die CSU ebenfalls sehr stark mit 41,5 Prozent vertreten. Zweitplatzierte ist hier klar die AfD mit 22,5 Prozent, danach folgen die Freien Wähler mit deutlichen Abstand mit 13,1 Prozent der Stimmen. Die Grünen liegen bei 6,9 Prozent und die SPD bei 8,4 Prozent. (Stand: 19.20 Uhr)

Update, 8. Oktober, 18.04 Uhr: Sämtliche Wahllokale in Bayern sind seit 18 Uhr geschlossen. Die ARD hat bereits eine erste Prognose zu den Gesamtergebnissen im Freistaat veröffentlicht. Demnach kommt die CSU voraussichtlich auf 37 Prozent, die Grünen werden Zweitplatzierter mit 16 Prozent. Darauf folgen die AfD mit 15 Prozent, die Freien Wähler mit 14 Prozent und die SPD mit 8,5 Prozent. Sonstige Parteien kommen gemeinsam auf 9,5 Prozent.

Regensburg veröffentlicht Zahlen zur Wahlbeteiligung

Update, 8. Oktober, 16.45 Uhr: Zur Wahlbeteiligung in Regensburg sind neue Zahlen verfügbar. Laut Angaben der Stadt hatten bis 14 Uhr insgesamt 60,1 Prozent (inklusive Briefwahl) aller Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, Stand 16 Uhr waren es 67,2 Prozent. Insgesamt leben in Regensburg 105.163 Stimmberechtigte, 41.335 von ihnen hatten bereits im Voraus die Teilnahme per Briefwahl beantragt.

Update 8. Oktober, 13.23 Uhr: Die Stadt Regensburg hat erste Zahlen zur Wahlbeteiligung veröffentlicht. Demnach hatten am Sonntag bis 10 Uhr morgens insgesamt 43,8 Prozent der Wähler (inklusive Briefwählern) ihre Stimme abgegeben, um 12 Uhr waren es bereits 51,8 Prozent. Bei der vergangenen Landtagswahl 2018 lag die endgültige Beteiligung nach Schließung der Wahllokale bei insgesamt 71,8 Prozent.

Landtagswahl Bayern: Frauenanteil unter Kandidaten liegt bei etwa 34 Prozent

Update 8. Oktober, 9.59 Uhr: In diesem Jahr gibt es bei der Landtagswahl in Bayern 1811 Kandidatinnen und Kandidaten, 112 weniger als vor fünf Jahren. Der Frauenanteil liegt bei gut 34 Prozent. Nach der Wahl 2018 hatte der Landtag sechs Fraktionen - und aufgrund von 10 Überhang- und 15 Ausgleichsmandaten insgesamt 205 Mitglieder. Zudem dürfen die Bayern am Sonntag über die Bezirkstage in den sieben Regierungsbezirken abstimmen. Während das vorläufige Endergebnis der Landtagswahl noch am späten Abend oder in der Nacht feststehen soll, werden die Ergebnisse der Bezirkstagswahlen erst später ermittelt.

Bayern-Wahl 2023: Wahllokale sind geöffnet

Update 8. Oktober, 7.42 Uhr: In Bayern beginnt in diesen Minuten die Landtagswahl. Um 8.00 Uhr öffnen landesweit die Wahllokale. Etwa 9,4 Millionen Menschen sind bis 18.00 Uhr aufgerufen, einen neuen Landtag für die nächsten fünf Jahre zu wählen. Darunter sind rund 554.000 Bayerinnen und Bayern, die erstmals ihre Stimme abgeben dürfen. Jeder hat zwei Stimmen, Erststimme und Zweitstimme. Zur Ermittlung der Sitzverteilung im Landtag werden - anders als bei einer Bundestagswahl - alle Erst- und Zweitstimmen zusammengezählt und in Mandate umgerechnet.

Die Anzahl dieser „Gesamtstimmen“ entscheidet am Ende darüber, welche Partei künftig wie viele Abgeordnete hat. Insgesamt sind bei der Landtagswahl 91 Direkt- und 89 Listenmandate zu vergeben. Das Parlament kann aber am Ende auch mehr als 180 Mitglieder haben, durch sogenannte Überhang- und Ausgleichsmandate. CSU und Freie Wähler wollen ihre seit 2018 bestehende Koalition fortsetzen. Die Oppositionsparteien hoffen auf deutliche Zugewinne.

Rückblick zur letzten Landtagswahl: So haben die Menschen 2018 in der Oberpfalz gewählt

Ursprungsmeldung:

Regensburg - Heute ist es endlich soweit: Am Sonntag, 8. Oktober, wählen die Menschen in Bayern einen neuen Landtag. Doch nicht nur das: Auch die Bezirkswahlen stehen im Freistaat an. Willkommen zu unserem Live-Ticker für Regensburg und die gesamte Oberpfalz. Hier halten wir Sie über die aktuellen Ergebnisse, News und kuriosen Ereignisse aus allen acht Stimmkreisen des Regierungsbezirks auf dem Laufenden. Untenstehend finden Sie bis dahin alle wichtigen Fakten zur Landtagswahl 2023 in der Oberpfalz zusammengefasst, inklusive der Ergebnisse der Landtagswahl 2018.

Bei der vergangenen Landtagswahl 2018 haben 72,9 Prozent aller Wahlberechtigten in der Oberpfalz ihre Stimme abgegeben. Das lag knapp über der durchschnittlichen Wahlbeteiligung im gesamten Freistaat von 72,3 Prozent. Als klarer Sieger ging im Regierungsbezirk 2018 mit 40,1 Prozent die CSU hervor (bayernweit: 37,2 Prozent).

In Bayern wird am 8. Oktober ein neuer Landtag gewählt. Alle News und Ergebnisse aus Regensburg und der Oberpfalz gibt es hier im Live-Ticker.

Dennoch büßte die CSU im Vergleich zu 2013 mit 48,5 Prozent in der Oberpfalz deutlich an Stimmen ein. Auch die SPD fuhr ein historisch schlechtes Ergebnis mit 9,8 Prozent (2013: 20,1) ein. Zweitplatzierter waren hingegen die Freien Wähler mit 14,4 Prozent (2013: 13,3). Dicht gefolgt von der AfD mit 12,2 Prozent (2013 nicht angetreten) und Bündnis 90/Die Grünen mit 12,1 Prozent (2013: 5,5), die sich über einen deutlichen Stimmzuwachs bzw. ein hohes Erstergebnis freuen konnten. Wenn Sie nachschauen wollen, wie Ihre Gemeinde bei der Landtagswahl 2018 abgestimmt hat, hier geht‘s zu den Ergebnissen.

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Wahlkreise in Regensburg und der Oberpfalz

Die Oberpfalz unterteilt sich bei der Landtagswahl 2023 in insgesamt acht Stimmkreise und acht Listensitze und macht damit einen vergleichsweise kleinen Anteil des bayernweiten Wahlergebnisses (insgesamt 91 Wahlkreise/ 89 Listensitze) aus. Folgende Stimmkreise gehören dazu:

  • Amberg-Sulzbach (Stimmkreis 301)
  • Cham (Stimmkreis 302)
  • Neumarkt i. d. Oberpfalz (Stimmkreis 303)
  • Regensburg-Land (Stimmkreis 304)
  • Regensburg-Stadt (Stimmkreis 305)
  • Schwandorf (Stimmkreis 306)
  • Tirschenreuth (Stimmkreis 307)
  • Weiden i. d. Oberpfalz (Stimmkreis 308)

Landtagswahl in Bayern: Die wichtigsten Fragen – und warum Erst- und Zweitstimme so mächtig sind.

8. Oktober 2023: Alle Informationen zur Bezirkstagswahl in Bayern

Vieles dreht sich am heutigen Wahltag um die Landtagswahl. Für die Oberpfalz wird aber auch ein neuer Bezirkstag gewählt. Dabei geht es um die zwei blauen Zettel, die bei der Wahl neben den zwei weißen Landtagswahl-Zetteln ausgehändigt werden. Die Wahl funktioniert ähnlich wie die Landtagswahl: Eine Stimme für einen Direktkandidaten und eine für eine ganze Partei oder einen Kandidaten der Parteiliste. Wichtiger Unterschied ist aber, dass es keine Fünf-Prozent-Hürde gibt.

Was macht eigentlich der Bezirkstag?

In Bayern gibt es sieben Bezirkstage – für jeden Regierungsbezirk einen (Unterfranken, Oberfranken, Mittelfranken, Schwaben, Oberpfalz, Oberbayern, Niederbayern). Sie stellen die sogenannte „dritte kommunale Ebene“ dar. Die Aufgaben der Bezirkstage sind recht vielfältig – sie kümmern sich um soziale und kulturelle Themen, zu den Aufgaben zählt aber auch die Pflege- und Gesundheitspolitik sowie der Schutz von Natur und Gewässern. Schließlich kann der Bezirkstag noch dem Landtag und den Ministerien Vorschläge machen sowie zu Gesetzentwürfen Stellung beziehen.

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