Absturz vor 60 jahren

Richard Higgins – Ein Brucker Held

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Bei der Gedenkfeier sprach auch der amtierende Bürgermeister Erich Raff einige Worte.

Vor 60 Jahren, am 5. April 1957, starb im Brucker Westen der amerikanische Pilot Richard Higgins bei einem Testflug. Das Triebwerk seines F-84F Kampfflugzeugs versagte während der ersten Runde nach einer Reparatur und verlor an Höhe.

Fürstenfeldbruck – Er hätte sich wahrscheinlich mit dem Schleudersitz retten können, doch dann wäre die Maschine in ein Wohngebiet gestürzt. Deshalb blieb Higgins so lange an Bord, bis keine Gefahr mehr bestand. Die Maschine stürzte ab, der Pilot starb.

Um an den Brucker Helden zu erinnern, versammelten sich gestern an seiner Gedenktafel im Westen der Stadt viele Menschen, die ihren ganz eigenen Bezug zu Richard Higgins haben. Unter ihnen waren der amtierende Bürgermeister Erich Raff, Geistliche der katholischen und evangelischen Gemeinde, Brigadegeneral der Offizierschule Michael Traut und Rektorin Tanja Stock mit Schülern von der Richard-Higgins-Grundschule.

Durch die Gedenkfeier führte Harald Meyer, der zusammen mit Alt-OB Sepp Kellerer dafür gesorgt hatte, dass es heute diese Gedenkstätte gibt. Ihm ist es auch zu verdanken, dass im Jahr 2000 Higgins Witwe und seine Tochter noch einmal nach Fürstenfeldbruck kamen, um am Fliegerhorst ihres Mannes und Vaters zu gedenken.  (tel)

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