Riesch-Hochzeit: Auf dem roten Teppich ins Rathaus

Garmisch-Partenkirchen – Über einen roten Teppich ins Richard-Strauss-Institut: Nicht nur das war für Thomas Schmid gestern ungewohnt. Der Bürgermeister kam auf seinem Weg auch kaum vorwärts.

In seiner Funktion als Standesbeamte war er mit der dunkelroten Trauungsmappe in der Hand für die fünf Kamerateams, zwölf

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Fotografen, Presse- und Rundfunkvertreter begehrter Gesprächspartner. Schließlich hatte er die aufregende Aufgabe, Garmisch-Partenkirchens Ski-Königin Maria Riesch und ihren Traumprinzen Marcus Höfl zu trauen. Eine Stunde später war die 26-Jährige trotz allen Rummels nur noch glücklich: „Schöner hätte ich es mir nicht vorstellen können.“ Während Maria und Marcus erst mit Sekt, dann mit einem Glas Weißwein anstießen, verriet ihr Vater Siegfried Riesch, dass ihm das Medieninteresse fast zu viel ist. „Es zeigt natürlich die Wertschätzung“ – dennoch hätte er es sich ein bisschen intimer für die beiden gewünscht.

Maria Riesch und Marcus Höfl: Bilder der Traumhochzeit

Dafür, das an diesem Nachmittag alles perfekt ablief, sorgte – neben dem Sicherheitsdienst aus Tirol – vor allem einer: Wolfgang Hostmann. Der Vorsitzende des Fanclubs fungierte gut gelaunt, aber durchaus streng, als eine Art Zeremonienmeister. „Du musst schon ein bisschen Ordnung reinbringen, wenn so viel los ist“, erklärte der gute Freund der Familie und kehrte um kurz vor 14 Uhr selbst schnell noch den roten Teppich. Als der „Wolfi“ dann „Fanclub – kleines Spalier“ brüllte, stellten sich die rund 50 Mitglieder sofort in Formation. Mit einem Countdown und der La-Ola-Welle begrüßten sie den Skistar und seinem smarten Manager. Chauffiert wurden die beiden in einem schwarzen S-Klasse-Mercedes mit „Forever and ever“-Aufdruck (Für immer und ewig), Stuttgarter Kennzeichen und einem Herz aus 50 cremefarbenen Rosen auf der Haube. Nachdem das Paar ins Institut verschwunden war, blieben Hostmann gerade mal 40 Minuten für den eigentlichen Empfang.

Noch mehr Bilder von der Hochzeit

Maria & Marcus: Bilder von der Traumhochzeit

Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit © Thomas Sehr
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit © Thomas Sehr
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit © Thomas Sehr
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit © Thomas Sehr
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit © Thomas Sehr
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit © Thomas Sehr
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit © Thomas Sehr
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit © Thomas Sehr
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit © Thomas Sehr
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit © Thomas Sehr
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit © Thomas Sehr
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit © Thomas Sehr
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit
Maria und Marcus: Bilder von der Traumhochzeit © Thomas Sehr

Während er seine Fan-Kameraden zusammen mit Vertretern vom Skiclub Partenkirchen (SCP) aufstellte, drapierte Alpin-Sportwart Peter Strobel 20 Kinder samt Skiern zwischen Medienmeute und Eingang. Ein Einsatz, der zum Beispiel für die zwölfjährige Verena Mangold eine besondere Ehre war. „Maria ist mein großes Vorbild“, sagte sie mit einem Lächeln. Strahlend vor Glück trat wenige Minuten später das frisch vermählte Paar ins Freie. Beim Sektempfang betonte die Olympiasiegerin vor laufenden Kameras, wie wichtig ihr die Trauung in der Heimat war. „Es war toll, wie es Thomas Schmid gemacht hat“, fand auch Vater Siegfried und erzählte, sogar eine Träne vergossen zu haben. „Und zwar links und rechts.“ Vielleicht hat wenig später der ein oder andere aber auch vor Lachen geweint. Denn für die anschließende Feier im Maronis hatte sich Wolfgang Hostmann zwei Prüfungen überlegt: Erst musste Marcus Höfl dem Fanclub beweisen, dass er für sie Cocktails mixen kann. Dann sollte er Skier wachsen. Zumindest letztere Aufgabe dürfte er mit seiner Maria als einzigem Jury-Mitglied bestanden haben.

(nah)

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