Beim Festzug zur Eröffnung des Rosenheimer Herbstfests sorgten am Samstag (31. August) einige Tierrechts-Aktivisten kurzzeitig für Wirbel am Max-Josefs-Platz. Mit dieser Aktion versuchte „Animal Rebellion“, Aufmerksamkeit zu erregen. Was dahinter steckt und was die Polizei zu dem Vorfall sagt.
Rosenheim – Beim Festzug zur Eröffnung des Rosenheimer Herbstfests kam es kurz zu einem Vorfall, als sich einige Anhänger der Tierrechtsgruppe „Animal Rebellion“ auf dem Max-Josefs-Platz versammelten und dabei mit Bannern und Schildern mit Aufschriften wie „Tierhaltung = Klimakollaps“ für Wirbel sorgten. Nach Angaben der Organisation wollten die Aktivisten auf die fleischzentrierte Küche des Volksfests aufmerksam machen, die sowohl unnötiges Tierleid bedeute als auch die Klimakrise befeuere.
„Wir fordern die Festwirte dazu auf, schädliche Traditionen zu hinterfragen und an Stelle von Produkten, die vom Schlachthof kommen, eine pflanzliche Küche anzubieten, die genauso schmackhaft und deftig sein kann“, hieß es in einer Pressemitteilung zu der Protestaktion.
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Die Polizei löste die nicht angemeldete Versammlung auf. Die Aktivisten demonstrierten daraufhin in Absprache mit den Beamten noch am Nepomukbrunnen. Nach rund 15 Minuten löste sich die Versammlung wieder auf. (rok/web)