"Schadenersatz ist nicht unser vorrangiges Ziel"

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In diesen Gummistiefeln kämpfte Emmerich Wurst (re.) im Sommer 2010 gegen das Grundwasser. Jetzt kämpft er zusammen mit Harald Strobl (li.) für die Interessen der geschädigten Bewohner im Blumenviertel. Foto: red

Geretsried - Die Interessengemeinschaft grundwassergeschädigter und -gefährdeter Geretsrieder (IGGG) hofft immer noch auf einen Runden Tisch mit der Stadt und dem Wasserwirtschaftsamt Weilheim.

„Schadenersatz ist nicht unser vorrangiges Ziel. Wir wollen einfach in Zukunft sicher vor Überschwemmungen leben“‘, sagen die Vorsitzenden Emmerich Wurst und Harald Strobl im Gespräch mit unserer Zeitung.

"Unser Anwalt Christoph Werner hat Bürgermeisterin Cornelia Irmer einen sehr offenen Brief geschrieben", berichtet Emmerich Wurst. "Außerdem haben wir ihr das Gutachten des von uns beauftragten Hydrogeologen Christian Tomsu zugesandt." In dem 102-seitigen Gutachten würden drei Hauptursachen für das Hochwasser vom August 2010 genannt: der Ausbau des Schwaigwaller Bachs, die Kanalsanierung und die starke Versiegelung von natürlichen Flächen durch Baugebiete. "Wir sind der Meinung, dieses bisher abgelehnte Gutachten bietet eine gute Grundlage für einen Runden Tisch mit der IGGG, der Bürgermeisterin, den Stadtwerken und dem Wasserwirtschaft Weilheim."

Das ganze Interview mit Emmerich Wurst und Harald Strobl lesen Sie in der Mittwochsausgabe des Geretsrieder Merkur/Isar-Loisachboten. (tal)

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