VonManuel Rankschließen
Ein deutscher Wanderer entdeckt eine Leiche nahe einer Hängebrücke. Ermittler gehen von einem Alpinunfall aus. Wie es zu dem Sturz kam, ist aber noch unklar.
Kössen – In einer Tiroler Bergschlucht ist die Leiche eines Mannes aus dem bayerischen Landkreis Rosenheim entdeckt worden. Die österreichische Polizei geht davon aus, dass der 70-Jährige bei einem Absturz ums Leben kam, wie es in einer Mitteilung am Dienstag hieß.
Ein Wanderer aus Deutschland hatte den mutmaßlich Verunfallten am Montagnachmittag, dem 4. November, neben einem Bachbett im Bereich einer Hängebrücke in der Entenlochklamm gefunden. Der Fundort im Gebiet von Kössen liegt nahe der Grenze zu Bayern. Eine Rettungskette wurde umgehend in Gang gesetzt: Doch die alarmierten Kräfte konnten nur noch den Tod des Bayern feststellen. Die Leiche wurde mit einem Hubschrauber geborgen.
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Möglicherweise sei der 70-Jährige von der Brücke gestürzt, doch die Ermittlungen zum Unfallhergang seien noch nicht abgeschlossen, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Bislang stehe nur fest, dass die tödlichen Verletzungen durch einen Sturz verursacht wurden. Eine Obduktion am Mittwoch soll die genaue Todesursache des 70-Jährigen klären. (mara/dpa)
