Amtliche Warnung des DWD: Dauerregen in Bayern – und der hat es in sich
VonFelix Herz
schließen
Bayern steht ein echter Temperatursturz bevor – samt Gewitter und Dauerregen. Der DWD warnt, in den Alpen soll es sogar Schneefall geben.
Erstmeldung vom 22. September, 14.50 Uhr: Im südlichen Alpenraum kommt es am Freitagnachmittag wie angekündigt zu teils enorm viel Regen. Während es in ganz Bayern recht flächendeckend regnet (höchstens in Würzburg schaut mal die Sonne raus), geht es im Süden des Freistaats noch etwas wilder zu.
Für den gesamten Süden des Freistaats gilt beim DWD eine amtliche Dauerregen-Warnung bis Samstagfrüh, 23. September – ausgenommen hiervon ist derzeit nur das Berchtesgadener Land und die Landkreise südöstlich davon.
Erstmeldung vom 21. September: München – Es ist der bisher wärmste September seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 – das zeigt auch diese Woche wieder eindrucksvoll. Ob das aber nach dem anstehenden Wochenende noch der Fall ist, ist völlig offen. Denn vor allem am Freitag, 22. September, und Samstag, 23. September, soll es ziemlich bergab gehen mit dem schönen Spätsommerwetter. Doch der Reihe nach.
Wettersturz in Bayern: Gewitter „bei Frontpassage“ – DWD warnt vor „Dauerregen“ und sogar Schneefall
Am Donnerstag, 21. September, bleibt es zumindest tagsüber noch trocken und warm im Freistaat. Einzelne Schauer sind aber möglich. Spätestens am Abend erreicht dann aber eine Kaltfront Bayern, vom Westen her, und die hat es in sich. So warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) im aktuellen Warnlagebericht, dass es „besonders in der ersten Nachthälfte der kommenden Nacht bei Frontpassage einzelne Gewitter“ gebe. Dabei seien Starkregen und Sturmböen um 80 km/h nicht auszuschließen.
Bayern steht vor einem heftigen Wettersturz: Ausgerechnet zum Wochenende rauschen die Temperaturen in die Tiefe, der DWD warnt vor Gewitter, Dauerregen – und sogar Schneefall. (Symbolbild)
Am westlichen Alpenrand sind zudem „mit Durchgang der Kaltfront auch abseits von Gewittern mehrstündiger Starkregen mit Niederschlagsmengen von 20 bis 35 l/qm in 3 bis 6 Stunden wahrscheinlich“, heißt es vom DWD. Zudem seien des Nachts auch im Flachland stürmische Böen möglich.
Bis einschließlich Samstag, 23. September, bleibt es im gesamten Freistaat flächendeckend regnerisch. Vor allem für Oktoberfest-Fans eine herbe Enttäuschung, dass das Wetter ausgerechnet zum Wochenende hin schlapp macht. Denn zum Regen gesellen sich stark fallende Temperaturen – am Freitag gibt es laut wetter.com in München nur 14 Grad (während es im Norden Bayerns bei mehr Sonne immerhin 19 Grad hat). Am Samstag hat es ebenfalls 14 Grad in der Landeshauptstadt, im Norden des Freistaats wird es dafür flächendeckend etwas wärmer.
(Übrigens: Unser Bayern-Newsletter informiert Sie über alle wichtigen Geschichten aus dem Freistaat. Melden Sie sich hier an.)
Schneefallgrenze fällt – Zehn Zentimeter Neuschnee in Staulagen
Im aktuellen Warnlagebericht ist sogar von Schnee die Rede. Demnach falle die Schneefallgrenze bis Freitagfrüh auf 2200 bis 2400 Meter. Dazu gibt es laut DWD „oberhalb im Hochgebirge am Freitag 2 bis 5, in Staulagen bis 10 Zentimeter Neuschnee“.
Immerhin: Schon am Sonntag bessert sich die Wetterlage langsam wieder, und die Temperaturen klettern unter der Woche sogar wieder auf deutlich mehr als 20 Grad. (fhz)
Sturm, Schnee, Sonne: Die spektakulärsten Bilder aus den vier Jahreszeiten in Bayern
Alle Nachrichten aus ganz Bayern lesen Sie immer bei uns. News und Geschichten aus dem Freistaat sind auch auf unserer Facebook-Seite Merkur Bayern zu finden.