Erst Schnee, jetzt Sturm

„Böen bis 100 km/h“: Sturm-Warnung für ganz Bayern – Erste Bäume stürzen um

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In Bayern wird es stürmisch. Der DWD warnt vor herabstürzenden Ästen (Symbolbild).
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Am Mittwoch warnte der DWD in weiten Teilen Bayerns vor Schneefall, am Donnerstag wird es dagegen stürmisch – im ganzen Freistaat.

Update vom Donnerstag, 9. Januar, 18.47 Uhr: Die Sturm-Warnung des DWD gilt in den meisten Regionen noch bis 21 Uhr. Die ersten Bäume sind in Ober- und Mittelfranken durch den Sturm bereits umgestürzt. Im Landkreis Fürth fiel ein Baum auf die Straße, zwei Autofahrer bemerkten ihn zu spät und fuhren in die Baumkrone. Bei Bamberg stürzte ein Baum auf die Bahngleise, zahlreiche Einsatzkräfte sind im Einsatz. In der Nacht sowie in den Morgenstunden warnt der DWD zudem erneut vor Glätte. Bereits am heutigen Donnerstag kam es zu mehreren glättebedingten Unfällen.

In einigen Regionen, so wie beispielsweise München und Oberfranken, gilt zudem eine Warnung vor starken Gewittern.

Update vom Donnerstag, 9. Januar, 13.09 Uhr: Nach dem Winterwetter folgen milde Temperaturen. In Franken wird deshalb vereinzelt Hochwasser erwartet.

Sturm-Warnung für ganz Bayern: Gefahr durch herabstürzende Äste

Update von Donnerstag, 9. Januar, 7.05 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt bis zum Abend vor Sturmböen – ausnahmslos für ganz Bayern! Kein Landkreis ist davon ausgenommen. Der DWD weist im Rahmen seiner Warnung auch auf mögliche Gefahren hin: „Gefahr durch einzelne herabstürzende Äste; umherfliegende Gegenstände. Handlungsempfehlungen: frei stehende Objekte sichern (z.B. Leinwände und Möbel); z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen; im Freien auf herabfallende Gegenstände (z.B. Äste) achten.“

In einigen Kreisen gilt die Warnung sogar bis zum Freitagmorgen (6 Uhr), unter anderem in Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und Rosenheim.

Update von Donnerstag, 9. Januar, 6.57 Uhr: Die Wetterlage in Bayern bleibt am Morgen weiter angespannt. Der Deutsche Wetterdienst warnt noch den ganzen Tag vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 110 Kilometer pro Stunde. Dazu wird es morgens extrem glatt, am Abend werden Schneefälle mit bis zu 10 Zentimetern Neuschnee erwartet. Am Nachmittag und Abend kann es zudem Gewitter geben.

„Unnötige Fahrten vermeiden“: DWD warnt vor Schneefall und Sturm in Bayern – nur wenige Ausnahmen

Update von Mittwoch, 8. Januar, 20.40 Uhr: Am Abend leuchtet die Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für Bayern weiterhin orange. Das bedeutet, dass die Warnungen vor Schneefall weiterhin gelten, aber auch, dass einige Warnungen für den Freistaat hinzugekommen sind.

So rechnen die Wetterexperten für Donnerstag, 9. Januar, zusätzlich mit Wind- und Sturmböen im Bundesland. Bis in die Abendstunden können diese mit Geschwindigkeiten zwischen 70 und 85 km/h anfangs aus südwestlicher, später aus nordwestlicher Richtung auftreten. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss in Bayern mit schweren Sturmböen bis 95 km/h gerechnet werden.

Wetterexperten warnen in Bayern vor Schnee, Glätte und Sturm

Erstmeldung von Mittwoch, 8. Januar, 12.33 Uhr: München - Trotz einer Warmfront müssen sich die Menschen in Bayern auf Glatteis einstellen. Orkanböen auf der Zugspitze und Schneefall in niedrigen Lagen sind möglich. Inzwischen hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) mehrere Warnungen herausgegeben - ein Überblick.

Wettervorhersage für Bayern: Deutscher Wetterdienst warnt vor Schneefall

Für den Großteil des Freistaats liegt eine Warnung vor Schneefall vor. Ausgenommen sind nur der äußerste Nordosten (Hof/Wunsiedel) und die Landkreise südlich von München. In vielen Kreisen und Städten (unter anderem auch in der Landeshauptstadt) wird vor leichtem Schneefall gewarnt, im Südosten liegt eine amtliche Warnung vor Schneefall vor. Diese ist auf der DWD-Warnkarte orange eingefärbt.

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Amtliche Warnung vor Schneefall: Diese Kreise und Städte in Bayern sind betroffen

  • Landkreis Kelheim
  • Landkreis und Stadt Regensburg
  • Landkreis und Stadt Landshut
  • Landkreis Rottal-Inn
  • Landkreis Dingolfing-Landau
  • Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen
  • Landkreis Cham
  • Landkreis Regen
  • Landkreis Deggendorf
  • Landkreis Freyung-Grafenau
  • Landkreis und Stadt Passau

Polarlichter, Saharastaub und Unwetter: 25 spektakuläre Wetter-Bilder aus Bayern

Wolkenformation mit vollständigem Regenbogen Imposanter Regenbogen über Augsburg nach einem Regenschauer an einem Sommer
Doppelter Regenbogen über Augsburg: Das farbenrohe Wetterphänomen entsteht, wenn die Regentropfen auf Sonnenlicht treffen. © IMAGO / Alexander Rochau
Blitzschlag in Münchner Heilig-Kreuz-Kirche in Giesing.
Blitzschlag in Münchner Heilig-Kreuz-Kirche in Giesing. Das Foto zeigt das Ausmaß eines einzigen Blitzschlags am Himmel. Für das bloße Auge so meist nicht zu sehen. © Marcel Kusch/dpa
Nebel hängt im bayerischen Wald zwischen den Bäumen und verströmt eine grusele Atmosphäre.
Nebel hängt im bayerischen Wald zwischen den Bäumen und verströmt eine grusele Atmosphäre. © IMAGO/Wirestock
Meterhoher Schnee in Bayern: Hier in Tutzing.
Meterhoher Schnee in Bayern: Hier in Tutzing. © IMAGO/Ulrich Wagner
Regenbogen endet im Walchensee. Im Hintergrund ist der Jochberg zu sehen.
Regenbogen endet im Walchensee. Im Hintergrund ist der Jochberg zu sehen. © IMAGO/Dreamstime
Gewitter in Unterfranken
Blitze erhellten den Himmel über Gochsheim während eines heftigen Gewitters.  © dpa / Merzbach
Das Hochwasser sorgte 2024 in Bayern für zahlreiche überschwemmte Orte.
Das Hochwasser sorgte 2024 in Bayern für zahlreiche überschwemmte Orte. © IMAGO/Bihlmayerfotografie
Tanzende Lichter über dem Unterallgäu: Die Polarlichter im Mai faszinierten zahlreiche Bayern.
Tanzende Lichter über dem Unterallgäu: Die Polarlichter im Mai faszinierten zahlreiche Bayern. © IMAGO/M.i.S.
Gewitter in München
Das Pressefoto von 2020 in der Kategorie „Umwelt und Energie“ darf in dieser Fotostrecke nicht fehlen. Es zeigt eine düstere Wolkenwalze über dem Olympiapark. © Henning Pfeifer/dpa
Kein Schnee sondern Berge von Hagelkörnern: Allein 2024 kam es in Bayern mehrmals zu Hagelstürmen.
Kein Schnee, sondern Berge von Hagelkörnern. Allein 2024 kam es in Bayern mehrmals zu Hagelstürmen. © IMAGO/Bernd März
Sonnenaufgang mit Bergkulisse
Sonnenaufgang mit Bergkulisse: Über den schneebedeckten Allgäuer Alpen zeigt sich ein Farbenspiel verschiedener Orange-Töne. © IMAGO/alimdi
Mehrmals in den vergangenen Jahren hüllte der Saharastaub den Freistaat in milchiges Licht.
Mehrmals in den vergangenen Jahren hüllte der Saharastaub den Freistaat in milchiges Licht.  © IMAGO/Peter Widmann
Der Englische Garten in München wird im Winter zum Rodelparadies.
Der Englische Garten in München wird im Winter zum Rodelparadies. © IMAGO/Wolfgang Maria Weber
Dramatisches Naturschauspiel über dem Himmel von Augsburg: Ein Sommergewitter ist im Anmarsch.
Dramatisches Naturschauspiel über dem Himmel von Augsburg: Ein Sommergewitter ist im Anmarsch. © IMAGO/Alexander Rochau
Ausblick von der Lenggrieser Hütter: Ob im Sommer oder Winter, der Marsch lohnt sich immer.
Ausblick von der Lenggrieser Hütter: Ob im Sommer oder Winter, der Marsch lohnt sich immer. © IMAGO/Depositphotos
Hier hat sich der Saharastaub über München festgesetzt
Hier hat sich der Saharastaub über München festgesetzt, der Himmel über dem Rathaus färbte sich gelblich. © IMAGO/Offenberg
In der Ortschaft Brunnthal waren die Hagelkörner-Berge im Juli über einen Meter hoch.
In der Ortschaft Brunnthal waren die Hagelkörner-Berge im Juli über einen Meter hoch. © IMAGO/Bernd Mrz
Der Sternenhimmel samt Milchstraße über dem Starnberger See.
Der Sternenhimmel samt Milchstraße über dem Starnberger See.  © IMAGO/Peter Widmann
Aufgenommen bei Kirchheim bei München: Ein Regenbogen erscheint hinter einer Stromtrasse.
Aufgenommen bei Kirchheim bei München: Ein Regenbogen erscheint hinter einer Stromtrasse. © IMAGO/Wolfgang Maria Weber
Diese außergewöhnliche Aufnahme zeigt einen Sonnenaufgang über München während der Saharastaub in der Luft liegt.
Diese außergewöhnliche Aufnahme zeigt einen Sonnenaufgang über München während der Saharastaub in der Luft liegt. © IMAGO/Heinz Gebhardt
Die Unwetter im Freistaat 2024 hinterließen zum Teil eine Schneise der Verwüstung.
Die Unwetter im Freistaat 2024 hinterließen zum Teil eine Schneise der Verwüstung. © IMAGO/B&S/Bernd März
Ein Erdbeermond über Bayern: Dem Fotografen gelang es, den großen Supermond im Juli einzufangen.
Ein Erdbeermond über Bayern: Dem Fotografen gelang es, den großen Supermond im Juli einzufangen.  © IMAGO/Peter Widmann
Mehrmals begeisterten Polarlichter 2024 die Menschen im Süden von Bayern.
Mehrmals begeisterten Polarlichter 2024 die Menschen im Süden von Bayern. Dieses Foto wurde Anfang September bei Dorfen aufgenommen.  © IMAGO/blickwinkel
Ein Dorf in Nebel gehüllt. Diese spektakuläre Aufnahme entstand bei Ruderatshofen im Ostallgäu.
Ein Dorf in Nebel gehüllt. Diese spektakuläre Aufnahme bei Sonnenuntergang entstand bei Ruderatshofen im Ostallgäu.  © IMAGO/Action Pictures
Farbenspiel bei Sonnenuntergang: Die Landschaft bei Andechs in Oberbayern dient hier als Kulisse.
Farbenspiel bei Sonnenuntergang: Andechs in Oberbayern dient hier als Skyline. © IMAGO/Peter Widmann

Bis zu 15 Zentimeter Neuschnee in Bayern: DWD weist auf Gefahren hin

„Es tritt im Warnzeitraum Schneefall mit Mengen zwischen 5 cm und 10 cm auf. In Staulagen werden Mengen bis 15 cm erreicht. Verbreitet wird es glatt“, so der DWD. Die Schneefallwarnung gilt bereits seit Mittwoch (3 Uhr) und ist noch bis um 18 Uhr in Kraft. Im Rahmen seiner Warnung weist der DWD auch auf mögliche Gefahren hin: „Gefahr durch geschlossene Schneedecke, Glätte; eingeschränkte Sichtweite. Handlungsempfehlungen: Verhalten im Straßenverkehr anpassen (Schnee/Glätte und mögliche Sichtbehinderungen), Verzögerungen und Behinderungen einplanen; unnötige Fahrten im Straßenverkehr vermeiden.“ (kam)

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