VonChristoph Petersschließen
Vorsicht bei Anrufen von vermeintlichen Verwandten: In Schongau warnt die Polizei aktuell vor Enkeltrick-Betrügern, die ihr Unwesen treiben. Das rät der Polizeichef.
Schongau - Ihre Masche ist perfide und richtet sich meist gegen ältere Mitbürger: Gleich mehrere Schongauer haben am gestrigen Donnerstag einen Anruf von einer unbekannten Frau bekommen, die sich als Enkelin, beziehungsweise Nichte des oder der Angerufenen ausgab.
Die Frau am Telefon täuschte laut Schongaus Polizeichef Herbert Kieweg eine Notlage vor und bat die Angerufenen um eine finanzielle Unterstützung. Erfolg hatte sie mit ihrem Vorgehen zum Glück aber keinen. „Alle Angerufenen reagierten richtig und verständigten die Polizeiinspektion Schongau“, so Kieweg.
Das rät der Polizeichef
Damit die Betrugsmasche auch in Zukunft nicht aufgeht, hat der Polizeichef einige Verhaltenstipps zusammengestellt. So rät er, misstrauisch zu sein, wenn angebliche Verwandte am Telefon Geld fordern. Auch sollte man keine Auskünfte über familiäre und finanzielle Verhältnisse geben und sich auch nicht unter Druck setzen lassen. Eine gute Möglochkeit zu überprüfen, ob es sich tatsächlich um einen Verwandten handelt, sei Kontrollfragen zu stellen, sich etwa nach der Mutter zu erkundigen.
Und das Wichtigste: „Verständigen Sie beim geringsten Zweifel die Polizei über Notruf 110 oder unter der Festnetznummer 08861/23460.“
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