Aus dem Polizeibericht

Schwerer Unfall auf der A9: Fahrer (37) erlag seinen Verletzungen

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Mit seinem Auto hat sich ein 37-jähriger am Freitagabend auf der A9 zwischen Neufahrn und Allershausen mehrmals überschlagen. Im Krankenhaus erlag er seinen Verletzungen.

Neufahrn/Allershausen – Bei einem schweren Verkehrsunfall, der sich am Freitag gegen 22.30 Uhr auf der A9 in Fahrtrichtung Nürnberg, zwischen dem Autobahnkreuz Neufahrn und der Anschlussstelle Allershausen ereignet hatte, ist ein 37-jähriger Mann ums Leben gekommen. „Aus bislang unbekannten Gründen“, so teilte das Polizeipräsidium Oberbayern mit, sei der Pkw-Fahrer aus Schleswig-Holstein mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen, habe sich mehrfach überschlagen und sei dann auf dem Dach liegen geblieben. Anschließend „kollidierten weitere Fahrzeuge mit dem Fahrzeugwrack, wodurch weitere drei Personen leicht verletzt wurden. Insgesamt waren elf Pkws in dem Unfall verwickelt“, heißt es im Polizeibericht.

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Obwohl der Fahrer von Ersthelfern und Rettungskräften reanimiert und mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen worden war, erlag er dort seinen schweren Verletzungen.

„Da nicht auszuschließen war, dass noch mehrere Personen in dem verunfallten Pkw saßen, kam ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera sowie ein Fährtenhund der Polizei zum Einsatz, um die Umgebung abzusuchen“, schreibt die Feuerwehr Eching, die ebenso wie viele weitere Feuerwehren vor Ort war. „Glücklicherweise erwies sie die Suche als negativ.“

Zur Unfallaufnahme war die A9 in Richtung Berlin für mehrere Stunden gesperrt. Die genaue Unfallursache muss nun ein Unfallanalytisches Gutachten klären, berichtete die Polizei.

Am Einsatz beteiligt waren die Feuerwehren von Eching, Dietersheim und Neufahrn mit zahlreichen Fahrzeugen und Einsatzkräften sowie die Feuerwehr-UG-ÖEL Süd (Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung) des Landkreises Freising, Polizei, Rettungsdienst, Notärzte und die Autobahnmeisterei.

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