„Das perfekte Dinner - Wer ist der Profi?“

Simon Fuchs aus Bad Tölz kocht wie ein Profi - Am Dienstagabend ist er sogar im TV zu sehen

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Unter den Kandidaten der diese Woche ausgestrahlten Folgen für „Das perfekte Dinner“ ist auch der Tölzer Simon Fuchs (2. v. re.).
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Vier Hobby-Köche und ein Profi bekochen sich nacheinander in ihrem jeweiligen Zuhause. In der TV-Kochshow “Das perfekte Dinner“ ist in dieser Woche der Tölzer Simon Fuchs zu sehen.

Bad Tölz – Mit dem Kochen begann Simon Fuchs während seines BWL-Studiums vor zehn Jahren. „Meine Anfänge waren eher schlecht als recht“, so der Tölzer über seine damaligen Künste am Herd. Inzwischen gehen dem 30-Jährigen auch anspruchsvolle Gerichte wie einem Profi von der Hand und er schaffte es damit bis ins Fernsehen. In dieser Woche ist Fuchs in der Vox-Show „Das perfekte Dinner – Wer ist der Profi?“ zu sehen.

Vier ehrgeizige Hobby-Köche und ein Profi kochen in der Show jeweils an einem Tag pro Woche um die Ehre, bester Koch der Runde zu sein – und ein Preisgeld. Außerdem dreht sich die Serie um die Frage: Welcher der Teilnehmer ist der Profi-Koch, den der Sender Vox mit erfundenem Namen und falschem Beruf bei den Hobby-Brutzlern einschleuste. Fuchs verrät: „Für mich war ziemlich offensichtlich, wer der Profi war.“ Der Sender drehte die Folgen Anfang Oktober.

Ob er selbst am Ende der Woche den Titel für „Das perfekte Dinner“ erkochte, kann Fuchs, der für ein Sigmaringer Unternehmen Premium-Kunden betreut, natürlich noch nicht ausplaudern. Dafür verrät er sein Menü: „Als Vorspeise gab es gedämpften Saibling auf Selleriepüree und dazu Beluga-Kaviar“ so Fuchs. Der Clou: „Das Essen wurde mittels Glashaube und Apfelholz am Tisch geräuchert.“ Zum Hauptgang servierte Fuchs eine „Romanze von Kalb und Rind“. Beide Fleischsorten würden dabei zu einem Strang zusammen gedreht. Die größte Schwierigkeit war für den Tölzer das Dessert. „Ich bin ein schlechter Zuckerbäcker“, so Simon Fuchs. Für die TV-Show probierte er sich an „Gel von der Erdbeere auf Schoko-Crumble, einem Schokoküchlein mit flüssigem Kern und Eis von weißer Schokolade.“

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Vom ahnungslosen Studenten zum Koch mit Profi-Können wurde Fuchs, weil ein Freund ihn herausforderte. „Der lernte nach dem Abitur Koch und besuchte mich in meiner Studenten-WG in Ravensburg“, so Fuchs. Der gebürtige Arzbacher lebte dort mit sieben anderen Studenten in einer WG. Kochen sei nur etwas für harte Jungs, provozierte ihn der Freund und regte damit Fuchs’ Ehrgeiz an. „Ich beschloss, ebenfalls Kochen zu lernen“, sagt Fuchs. Noch als Student begann er sich kulinarisch fortzubilden, las Bücher und besuchte Kochkurse bei Spitzenköchen.

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Die Kochkurse prägten seinen Stil. Fuchs beschreibt seine Küche als „klassisch französisch, mit Alpenregions-Einflüssen“ und kocht viel mit heimischen Zutaten. Im Internet – zum Beispiel bei „Instagram“ – lädt er Bilder seiner kulinarischen Kunstwerke hoch.

„Wir waren während des Drehs in der ganzen Republik unterwegs“, sagt Fuchs. Die Atmosphäre unter den Teilnehmern sei sehr familiär gewesen, dennoch spürte Fuchs eine gewisse Anspannung. „Man will der Perfektion so nahe wie möglich kommen und begeht dabei auch mal Fehler, die man normalerweise nicht macht.“ Sein Lieblingsessen ist übrigens Pizza. Fuchs: „Die esse ich aber am liebsten beim Italiener.“

„Das perfekte Dinner“

läuft von Montag bis Freitag um 19 Uhr bei „Vox“. Die Folge am Dienstag findet bei Simon Fuchs statt.

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