Sind die Preise gerechtfertigt?

„fresch ohne Cash“: So hitzig diskutiert das Netz über die Tarife im neuen Freisinger fresch

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So berichtete das Freisinger Tagblatt am Wochenende.
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Nach der Berichterstattung über die Preise für die Dauerkarten im fresch wird in den sozialen Medien leidenschaftlich darüber diskutiert, ob die Tarife gerechtfertigt sind.

Freising – Nach der Berichterstattung über die Preise für die Dauerkarten im neuen Freisinger Bad fresch wird in den sozialen Medien leidenschaftlich darüber diskutiert, ob die Tarife gerechtfertigt sind. Wie berichtet, erhöht sich etwa der Preis für eine Familien-Dauerkarte für die achtmonatige Wintersaison von 160 auf 790 Euro (zwei Erwachsene plus eigene Kinder). Viel zu teuer, befand eine Leserin. Die Stadtwerke konterten: Ein Vergleich mit dem alten Hallenbad in der Jochamstraße hinke.

Hier ein Auszug aus der Debatte auf unserer Facebook-Seite

Akzeptabel finden die Preise für Dauerkarten:

Susanne B.: „Ich finde, dass die Preise für das neue Bad absolut im Rahmen sind und mit den Vergünstigungen wie der Familienkarte oder Rentner ganz attraktiv.“

Michael S.: „Man muss keine Dauerkarte kaufen! Es gibt auch andere Sparpreise oder Einzeleintritt! Jeder liest jetzt bloß wieder 790 Euro und ist entsetzt. Das ist für Leute gedacht, die so gut wie jeden Tag gehen wollen. Und nicht für den Normalbürger. . .“

Johannes S.: „Die Preise für Inhaber der Ehrenamtskarte finde ich sehr fair. Insgesamt ist die Preisgestaltung für ein neues Bad günstig. In anderen Bädern gibt es nicht einmal Dauerkarten.“

Martl F.: „Ich finde die Preise total in Ordnung.“

Susanne S.: „Über alles, was neu ist, wird sich immer aufgeregt.“

Die kritischen Stimmen überwiegen allerdings deutlich:

Felicia E.: „Ich finde die Preise für die Saisonkarten völlig überteuert!“

Christian G.: „Im alten Freibad musste man für Kinderdauerkarten noch keinen Kredit aufnehmen.“

Werner A.: „Ein teurer Spaß, der schnell alles verdirbt, und dann steht das schöne Bad alleine da, ohne Besucher!“

Alexander S.: „Typisch Freising. Am falschen Standort, unterdimensioniert, nicht zeitgerecht, total falsch terminiert und von Anfang an zu klein. Vom Preis redet da noch nicht einmal jemand.“

Sahra S.: „Sorry, für diese Preise fahre ich lieber in ein anderes Hallenbad.“

Diana G.: „Geht ja gar ned. Werd da sicher nicht hinfahren.“

Klaus H.: „So wird Baden im Schwimmbad für einkommensschwache Menschen ohne Not zum Luxusgut, sehr schade. Am Ende muss dann die Tafel Freikarten verteilen.“

Tanja S.: „790 Euro ist schon echt übel. Für manche fast a Monatslohn“.

Nadine W.: „Wisst Ihr, wie viele Stunden ich für ne Dauerkarte arbeiten muss?“

Marcus V.: „Jetzt haben wir weniger Außenbecken als vorher für wesentlich mehr Geld und kürzere Öffnungszeiten. Die Vorfreude ist schon lange weg.“

D. M.: „Stell Dir vor, es gibt ein Freibad in Freising, und keiner geht hin.“

Kritik gibt es auch auf der Homepage des FT:

Allende: „Die Preise sind auch im überregionalen Vergleich inakzeptabel. Es fällt nicht schwer, die Gewinn- und Verlustrechnung der nächsten Jahre vorauszusagen: fresch ohne Cash! 

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