Die Sportler des Jahres werden wieder am 24. November geehrt. Die Veranstaltung ist schon zur kleinen Tradition geworden, es gibt aber auch ein paar Neuerungen.
Geretsried – Luzie Rebhan hat es mit 13 Jahren an die Spitze geschafft. Im unterfränkischen Collenberg wurde das Mitglied des SV Gelting im Juli Bayerische Schülermeisterin im 3D-Bogenschießen. Nun könnte sie Sportlerin des Jahres der Stadt Geretsried werden. Luzie Rebhan ist eine der 20 Nominierten, um die es sich am Samstag. 24. November, dreht.
Die Sportlerehrung der Stadt findet zum dritten Mal im gleichen Format statt. Die Geretsrieder Vereine planen die Abendveranstaltung selbst – mit einem Budget in Höhe von 10 000 Euro, das die Stadt zur Verfügung stellt. Das Programm und die Nominierten stellten Sportreferent Wolfgang Werner, Mirko Naumann und Mathias Renz vom TuS Geretsried, Dieter Krampert von den ESC River Rats, Josef Saller vom SV Gelting und Bürgermeister Michael Müller sowie Beate Mews vom Sportmanagement der Stadt am Dienstag vor.
„Die Sportlerehrung ist schon eine kleine Tradition, aber lange noch kein Selbstläufer geworden“, sagte Wolfgang Werner. Weil die Organisatoren die Messlatte immer noch etwas nach oben legen wollten, gebe es auch heuer wieder kleine Änderungen. Zum Beispiel einen neuen Moderator: Sebastian Dorn, ehemaliger Mitarbeiter unserer Zeitung wird durch den Abend führen.
Die Suche nach Sportlern, die aufgrund ihrer Leistung im Sport – nicht unbedingt mit Turniersieg – eine Ehrung verdienen, sei heuer besser verlaufen, berichtete Werner. Vergangenes Jahr drohte der Sportlerehrung zwischenzeitig die Absage, weil kaum Vereine Vorschläge eingereicht hatten (wir berichteten). Werner: „Die Vereinsvorsitzenden waren motivierter, Namen zu nennen. Es ist aber noch ausbaufähig.“ Krampert vermutete, dass der Schwerpunkt noch zu sehr auf den Erfolgen liege. „Es geht aber auch darum, wie sich die Mannschaft, der Einzelsportler darstellt und engagiert“, erklärte das ESC-Vorstandsmitglied.
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Die Jury, bestehend aus den Vereinsvorsitzenden der Geretsrieder Sportvereine sowie den Mitgliedern des Ausschusses für Jugend, Senioren, Soziales, Kultur und Sport (Jusskus) des Stadtrats konnte diesmal aus insgesamt 42 vorgeschlagenen Sportlern auswählen. Jedes Jurymitglied hatte fünf Stimmen pro Kategorie, woraus sich eine Rangfolge ergab. Von den in jeder Kategorie fünf Nominierten werden diesmal jeweils die ersten drei Plätze mit Urkunden, Medaillen beziehungsweise Trophäentellern und Geldpreisen geehrt. Bisher gab es immer nur einen Sieger. Insgesamt sind laut Mathias Renz, Sprecher der Interessensgemeinschaft Geretsrieder Sportvereine, über 6000 Sportler in den über 20 Geretsrieder Sportvereinen organisiert.
„Es gibt in Geretsried wunderbare Vereine, in deren Reihen großartige Sportlerinnen und Sportler zu finden sind – sie alle würden eine Auszeichnung verdienen“, sagte Bürgermeister Müller. Er bedankte sich bei allen, die an der Sportlerehrung mitwirken, erlaubte sich aber auch die Bemerkung, dass es eine Überlegung wert sei, eine übergreifende Veranstaltung mit Wolfratshausen zu organisieren. „Das stünde uns als Mittelzentrum gut an.“
Sportlerehrung
Die geschlossene Veranstaltung beginnt am Samstag, 24. November, um 17 Uhr in den Ratsstuben mit einem Sektempfang. Nach dem offiziellen Teil samt Ehrungen sind alle geladenen Gäste zu einem Buffet eingeladen.