VonMaria Zsolnayschließen
Hohe Stimmenanteile bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 – und gleichzeitig ein niedriges Gewicht: Das sind derzeit die zwei wichtigen Projekte von Clemens Baumgärtner, OB-Kandidat der Münchner CSU. Uns verrät er, wie er schon 23 Kilo abgenommen hat.
München – Pack ma‘s! Den Schlachtruf, den Clemens Baumgärtner bei seinem Wahlkampf-Auftakt ausgegeben hat, hat er zunächst bei sich umgesetzt: „Ich habe in den letzten 14 Wochen insgesamt 23 Kilo abgenommen“, sagt er nicht ohne Stolz im Gespräch mit unserer Redaktion. Und man sieht‘s ihm deutlich an, sein dunkler Anzug ist gleich vier Kleidergrößen kleiner.
„Die Spritze allein bringt wenig“ – Clemens Baumgärtner verrät sein Abnehm-Geheimnis
Jeder fragt sich natürlich: Wie macht das einer wie Baumgärtner, der täglich von Termin zu Termin eilt, der als OB-Kandidat auch am Abend noch von einer Veranstaltung zur nächsten soll? Da bleibt für sorgfältig abgezählte Salatblätter, zubereitet in der heimischen Küche, keine Zeit. „Ich trinke am Tag bis zu sechs Shakes“, klärt er auf. Und – auch das gehört zur ganzen Wahrheit – die Abnehmspritze hilft ihm, den Appetit zu zügeln. „Aber die Spritze allein bringt wenig, den Ausschlag geben die Shakes. Das war bei mir der Gamechanger.“
Praktisch: Die Shakes sind schnell zubereitet, und es gibt sie in allen Varianten. „Mit Schoko oder Vanille, oder auch mit Geschmack von Tomatensuppe oder asiatisch als Tom Kha Gai.“ Am Tag sind es nur 750 bis 800 Kalorien, die man zu sich nimmt, konstant, ohne große Ausreißer. „Das Zeug ist gut und günstig“, so Baumgärtner.
Ich trinke am Tag bis zu sechs Shakes
Und das hält er durch? „Ja, auch weil ich keinen Alkohol trinke.“ Sein einziges Laster: Cola, „aber natürlich nur in der zuckerfreien Version“. Wenn er zum Essen eingeladen ist, dann gibt es eben nur ein wenig Fleisch, ohne die kohlenhydratstarken Beilagen. Das gehe natürlich nur mit viel Disziplin. Und wenn kein Tzatziki und Fladenbrot in seiner Nähe sind: „Da komme ich wirklich in Versuchung.“
Auf dem Weg zum Traumgewicht
Der heute 50-Jährige hat seit seiner Kindheit mit Übergewicht zu kämpfen – und mit damit einhergehenden Hänseleien: „Seit ich fünf Jahre alt bin, hör ich das, wie Fetti oder Schwabbel“, sagt er. Auch von Menschen, die ihm beruflich nahe stehen. „Meistens ist das an mir abgeprallt wie Teflon. Aber für den Wahlkampf will ich richtig fit sein.“
Sein Traumgewicht hat er aber noch nicht. „Zehn Kilo müssen noch runter.“ Nur ein Laster hat er noch: das Rauchen. Aber auch da wird er irgendwann sich sagen hören: „Pack ma‘s.“
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