Offizielle Feier im Wasmeier Museum

Stabwechsel im Forstbetrieb: Das ist der neue Leiter in Schliersee

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Händeschütteln: (v.l.) Christoph Baudisch übergibt seinen Posten an Jörg Meyer. Martin Neumeyer gratuliert.
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Ein Abschied und eine Begrüßung: Die Bayerischen Staatsforsten verabschiedeten den Schlierseer Forstbetriebsleiter Christoph Baudisch und begrüßten seinen Nachfolger im Wasmeier Museum.

Schliersee – Weiß-rot karierte Tischdecken, Tannenzweige zur Deko: Festlich geschmückt empfing der Saal im Gasthaus des Wasmeier Museums in Schliersee die Gäste, die zur Feier der Bayerischen Staatsforsten gekommen waren. Das Fest war sowohl Abschied als auch Begrüßung – Christoph Baudisch gibt nach zwei Jahren seinen Posten als Forstbetriebsleiter ab. Jörg Meyer soll nun die von ihm gesäten Pflanzen weiterpflegen.

Meyer, der zuletzt das Vorstandsbüro der Bayerischen Staatsforsten leitete, kommt ursprünglich aus dem Allgäu. In einer Försterfamilie aufgewachsen studierte er Forstwissenschaften und ist nun nach mehreren Posten in Schliersee angekommen. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung“, sagte er. Ihm liege eine vertrauensvolle Zusammenarbeit am Herzen – schließlich gehe es nicht nur um Bäume, sondern auch um Menschen und Interessensausgleich.

In welch große Fußstapfen er tritt, wurde bei der Feier deutlich. Das Motto der Staatsforsten sei Nachhaltigkeit, sagte Ingrid Pongratz, stellvertretende Landrätin, in ihrem Grußwort. Nachhaltigkeit, ein Modewort. „Schaut man in unsere Wälder, weiß man, was es bedeutet.“ Und das sei vor allem auch Baudischs Verdienst. Dessen Arbeit lobte auch Martin Neumeyer, Vorsitzender der Staatsforsten: „Er hat Hervorragendes für Wald, Region und Mitarbeiter geleistet.“ Er ist sicher, dass Meyer die erfolgreiche Arbeit fortsetzen werde. „Als Leiter meines Büros habe ich ihn schätzen gelernt, und er hat wichtige Zeichen gesetzt.“ Beispielsweise beim Management der Folgen von Sturm Niklas.

Meyer bekam von mehreren Seiten gesagt, dass er nun im schönsten Forstbetrieb Bayerns arbeitet. In seiner Tätigkeit als Forstbetriebsleiter wird er die Gegend bald besser kennen als der ein oder andere Einheimische. Für ihn gilt nun: weniger Schreibtisch, mehr Wald.

nip

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