Die Von-der-Tann Straße soll zwischen der Hanfelder und der Mühlbergstraße als Fahrradstraße ausgewiesen werden. Das wünscht sich die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG).
Starnberg – Anlass für den Antrag der UWG bei der Stadt seien die positiven Rückmeldungen aus der Anwohnerbefragung Ende 2018. Die Von-der-Tann Straße verläuft parallel zur Hauptstraße zwischen der Hanfelder und der Söckinger Straße. „Da in absehbarer Zeit keine Möglichkeit bestehen wird, die Hauptstraße mit Radwegen oder Radstreifen zu versehen, fehlt für diese wichtige Achse eine Route für Radfahrer, mit wenig Risiko die Stadt zu durchqueren“, schreibt die UWG.
Des Weiteren sei die Von-der-Tann Straße bereits im zwischen 2009 und 2012 erstellten Stadtentwicklungsplan „Starnberg 2025“ in Verlängerung der Rheinlandstraße als Hauptverbindungsachse für Radler vorgesehen.
Die UWG ist der Ansicht, dass sich Verkehrsteilnehmer für eine Fahrradstraße kaum umstellen müssten – „aufgrund der vorhandenen Verkehrssituation und der daraus resultierenden möglichen Geschwindigkeiten“. Mit dem Antrag wollen die Kommunalpolitiker „ein verkehrspolitisches Zeichen für den Radverkehr“ setzen. Fahrräder hätten mehr Rechte, dürfen aber Autos nicht willkürlich behindern. Letztere dürfen auf Fahrradstraßen maximal 30 km/h fahren.
Lesen Sie auch:
Schwarzlichttheater: So war die Aufführung in der Starnberger Schlossberghalle
Über dieses Fahrplan-Schild lachte ganz Starnberg - jetzt haben die Verantwortlichen reagiert