Motorsägen-Einbruch beim Juwelier

Starnberg - Der ganze Spuk dauerte nur zwei Minuten: Diebe haben am Mittwochmorgen mit einer Säge ein Viereck in die Scheibe eines Starnberger Juweliers geschnitten und Uhren im Wert von etwa 120 000 Euro gestohlen.

Motorsägen-Einbruch bei Starnberger Juwelier

Motorsägen-Einbruch bei Starnberger Juwelier
Motorsägen-Einbruch bei Starnberger Juwelier © SvJ
Motorsägen-Einbruch bei Starnberger Juwelier
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Motorsägen-Einbruch bei Starnberger Juwelier
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Motorsägen-Einbruch bei Starnberger Juwelier
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Motorsägen-Einbruch bei Starnberger Juwelier
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Motorsägen-Einbruch bei Starnberger Juwelier
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Motorsägen-Einbruch bei Starnberger Juwelier
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Motorsägen-Einbruch bei Starnberger Juwelier
Motorsägen-Einbruch bei Starnberger Juwelier © SvJ
Motorsägen-Einbruch bei Starnberger Juwelier
Motorsägen-Einbruch bei Starnberger Juwelier © SvJ
Motorsägen-Einbruch bei Starnberger Juwelier
Motorsägen-Einbruch bei Starnberger Juwelier © SvJ

Starnberg, kurz vor 4 Uhr: Ein Taxifahrer sieht im Vorbeifahren, wie sich zwei Männer mit einer Kettensäge an einem Fenster des Juweliergeschäfts Mayer und Kieninger zu schaffen machen. Der Mann verständigt die Polizei. Als die erste Streife eintrifft, sind die Diebe mit ihrer Beute schon verschwunden.

Mittwochvormittag, 10 Uhr. Die Mitarbeiter des Juweliergeschäfts sind mit Aufräumarbeiten beschäftigt. „Der Schaden ist größer“, berichtet Geschäftsführer Michael Mayer, er spricht von 150.000 Euro. Um 4 Uhr habe ihn die Polizei verständigt, „ich bin sofort hierhin gefahren“.

Mayer betreibt das Geschäft in den Seearkaden seit 17 Jahren und ist leidgeprüft. Im April 2002 versuchten sich Einbrecher mit einem Zimmererhammer am Panzerglas eines Schaufensters, ohne Erfolg. 2003 jedoch krachten Kriminelle mit einem gestohlenen Auto rückwärts in die Auslage und räumten diese leer. Schaden: 500 000 Euro. 

„Da waren Profis am Werk“, mutmaßt Ulrich Pöpsel, Pressesprecher im Polizeipräsidium Oberbayern Nord. Mit einer Kettensäge müsste man so einen sauberen Schnitt auch erstmal hinbekommen, „das muss eine gute Säge gewesen sein“.

Die Polizei fahndet nach zwei Tätern und einer dritten Person, bei der es sich aber auch lediglich um einen Zeugen handeln kann. Die Täter werden wie folgt beschrieben: 175 bis 185 Zentimeter groß, schlank, helle Jeans, hellbraune Lederjacke. Der zweite Verdächtige ist gleich groß, aber kräftiger und war dunkel gekleidet. Der eventuelle Zeuge am Bahnhofplatz ist etwa 25 bis 30 Jahre alt, 175 Zentimeter groß, er hat kurze schwarze Haare und trug dunkle Kleidung. Er wird gebeten, sich mit der Polizei unter (08141) 6120 in Verbindung zu setzen.

Die gestohlenen Uhren der Marke Breitling sind mit Seriennummern gekennzeichnet. In vielen Fällen wird Diebesgut dieser Art jedoch in osteuropäischen Ländern verkauft – da interessieren auch keine Seriennummern. Es gibt vom Tathergang ein Video, dass derzeit noch ausgewertet wird.

Hanna von Prittwitz

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