Spatenstich in Gröbenzell

Startschuss für den Bau des neuen Rathauses

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Die Schaufeln hoch: Bürgermeister Martin Schäfer (5.v.r.) und Bauamtsleiter Markus Groß (6.v.r.) beim Spatenstich.

In der kommenden Woche beginnen die Arbeiten für den Rohbau des neuen Rathauses. Zunächst wird für die Tiefgarage zweieinhalb Meter in die Tiefe gebaggert. Den Startschuss gab es gestern bei einem symbolischen Spatenstich.

Gröbenzell – „Was bisher Gedanken, Bilder und Pläne waren, wird jetzt sichtbar, wird zu Beton, Holz und Glas“, sagte Stephan Leissle vom Architekturbüro Behnisch Architekten. Der Beginn des Rohbaus hatte sich um sieben Monate verzögert. Die erste Ausschreibung wurde aufgehoben, da nur ein einziges Angebot einging, das weit über der Kostenschätzung lag. Im Sommer 2020 soll das Rathaus bezogen werden, kündigte Bauamtsleiter Markus Groß an. Bürgermeister Martin Schäfer nutzte die Gunst der Stunde, um noch einmal daran zu erinnern, dass die Planungen für ein neues oder ein saniertes altes Rathaus bereits seit über zehn Jahren laufen. „Seit 2006 doktern wir an dem Konzept“.

Er machte klar, warum ein Neubau notwendig wurde. Das alte Gröbenzeller Rathaus, bestehend aus drei Gebäuden, teils aus den 50er, teils aus den 70er Jahren, war nicht barrierefrei und zu klein. Wasser drang in diverse Räume ein, Decken waren durchgefault, der Brandschutz war nicht zeitgemäß.

Größeres Gebäude soll sich gut einfügen

Das neue Rathaus wird nun mit seinen zahlreichen Büros, Besprechungszimmern, Sitzungssaal, Trauungszimmer und zwei kleinen Wohnungen wesentlich größer. Es „wird sehr raumgreifend“, wie Leissle erläuterte. Man habe allerdings darauf geachtet, dass es nicht zu mächtig wirkt und die Nachbarschaft nicht erdrückt. Die Anwohner rund um die Baustelle werden den Bau aber in den kommenden Monaten zu spüren bekommen. „Wir bauen nicht auf der grünen Wiese“, räumte Groß ein. In Rathaus-, Post und Hermann-Lönsstraße könnte es immer wieder einmal eng werden. (sus)

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