Popstar im Olympiastadion

Taylor-Swift-Konzerte stehen an: Was das für München bedeutet

  • schließen

Am 27. und 28. Juli gibt Superstar Taylor Swift zwei Konzerte in München. Hier kommen die wichtigsten Informationen rund um die beiden Auftritte im Überblick.

München – Bald ist es so weit, dann kommt Taylor Swift mit zwei Shows nach München. Im Rahmen ihrer weltweiten Eras Tour ist der Popstar gerade in Europa unterwegs und tritt am 27. und 28. Juli in der bayerischen Landeshauptstadt auf. Wann und wo genau sind die Konzerte? Wie kommt man dorthin? Gibts noch Tickets? – Wir haben das Wichtigste zu den Konzerten zusammengetragen.

Taylor Swift mit Tour in München: die wichtigsten Fakten im Blick

  • Datum: Taylor Swift tritt sowohl am 27. als auch am 28. Juli im Olympiastadion auf.
  • Einlass Early Entry Package: 15.15 Uhr
  • Allgemeiner Einlass: 16.15 Uhr
  • Konzertbeginn Support Act: 18.15 Uhr
  • Konzertbeginn Taylor Swift: 19.30 Uhr
Taylor Swift kommt mit ihrer Eras Tour nach München. Hier spielt sie zwei von 151 Konzerten der weltweiten Konzertreise.

Taylor Swift

Taylor Swift (*13.12.1989) ist eine US-amerikanische Sängerin und Songwriterin, bekannt für ihre Musik, die von Country über Pop bis hin zu Indie reicht. Sie hat zwölf Grammy Awards gewonnen und ist für ihre erzählerischen Songtexte sowie ihre starke Verbindung zu ihren Fans bekannt. Auf Spotify ist sie die meistgestreamte Künstlerin weltweit, das Time Magazin kürte sie zur „Person des Jahres 2023“.

Anreise zum Konzert: Der Weg zum Olympiastadion

Etwa 4000 Parkplätze gibt es rund um das Olympiastadion im Olympiapark – die könnten jedoch recht schnell voll werden bei circa 70.000 Besuchern pro Abend. Daher lohnt sich der Blick auf „Park and Ride“-Parkplätze in der Nähe Münchens mit Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel.

Mit Bus und Bahn kommen Fans auf folgenden Wegen zum Olympiastadion:

  • Mit der U3 oder Buslinie 173 zum Olympiazentrum, dann 13 Minuten Fußweg zum Stadion.
  • Die Trambahnlinien 20 und 21 stoppen bei der Haltestelle Olympiapark West, anschließend 17 Minuten zu Fuß.
  • Die U2 und U8, Trambahnlinie 27 und die Buslinien 177 und 178 fahren zum Petuelring, nach 21 Minuten Laufen ist man am Olympiastadion.
  • Die Buslinie 144 führt zum kürzesten Fußweg von fünf Minuten, Ausstieg am Olympiaberg.

(Unser München-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus der Isar-Metropole. Melden Sie sich hier an.)

Riesenandrang am Konzert-Wochenende? MVG bittet „im Voraus um Geduld“

Fraglich ist, ob der Verkehr an den beiden Auftritts-Abenden der Menschenmasse standhalten wird, zuletzt hatte es nach dem EM-Halbfinale einige Probleme in München gegeben. MVG-Pressesprecher Maximilian Kaltner sagt gegenüber unserer Redaktion: „An beiden Tagen werden sowohl die U3 als auch die U8 zur Anreise sowie zur Abreise auf einen 5-Minuten-Takt verstärkt.“ Vor allem nach den Konzerten sei mit Engpässen am Bahnhof Olympiazentrum zu rechnen, daher werde dieser „bei drohender Überfüllung jeweils für wenige Minuten gesperrt, bis wieder genug Platz ist“, teilt Kaltner mit. Man bitte „schon im Voraus um Geduld.“

Hotspot Olympiapark bei Taylor-Swift-Konzerten: Hält der Park dem Andrang stand?

Viele Fans aus München und dem Umland, die an keine Tickets mehr gekommen sind, werden sicherlich zum Olympiaberg pilgern, um von dort aus einen Blick ins Stadion zu erhaschen. Wird der Park dem riesigen Andrang gerecht werden? An Konzepten rund um die Konzerte werde schon gearbeitet, wie unsere Redaktion erfährt.

Der Pressesprecher des Olympiaparks, Tobias Kohler, teilt dazu mit: „Wir werden erstmal die Erfahrungen aus Gelsenkirchen abwarten und dann gemeinsam mit den Behörden entscheiden, welche Maßnahmen wir für notwendig erachten.“ Dort im Ruhrgebiet kommt Taylor Swift nämlich zuerst mit der Eras Tour an und spielt drei Konzerte in der Veltins-Arena.

Taylor Swift Fans in ganz Europa haben mit ihren Outfits und Armbändern schon vorgelegt. Spannend wird, was sich die Münchner „Swifties“ überlegen werden.

Verbraucherzentrale warnt – darauf müssen Fans beim Ticket-Kauf achten

Da der Vorverkauf vor gut einem Jahr startete, sind die Tickets schon längst ausverkauft. Auch auf „fanSALE“, der Wiederverkaufsplattform von Eventim gibt es derzeit keine Karten für München. Auf der Onlineplattform viagogo.de werden Tickets derzeit ab 600 Euro weiterverkauft. Doch die Verbraucherzentrale warnt vor Risiken bei Ticketbörsen wie dieser: „Mehrkosten, falsche oder nicht erhaltene Tickets sowie weitere Kosten, weil man vor Ort keinen Einlass erhält: Als Käufer tragen Sie das komplette Risiko bei Problemen mit den Tickets.“ Außerdem verlange Viagogo zusätzlich hohe, teilweise nicht nachvollziehbare Kosten für die Vermittlung.

Wer also noch unbedingt eins der beiden Konzerte besuchen möchte, muss Glück haben – oder bereit sein, viel Geld in die Hand zu nehmen und Risiko einzugehen. Vor einigen Wochen erst gab es einen Hackerangriff auf Ticketinhaber der Taylor-Swift-Konzerte, die Eintrittskarten sind mehr als begehrt.

Einige Hotels in München bieten ihre Zimmer am Taylor-Swift-Wochenende doppelt so teuer an wie noch eine Woche davor. Wer sich also noch keine Schlafmöglichkeit gesucht hat, sollte das zeitnah tun. Noch sind die Hotels aber nicht ausgebucht.

Fun-Facts zur Eras Tour und dem „Taylorverse“

  1. Laut Taylor Swift ist die Eras Tour eine „Reise durch alle musikalischen Ären meiner Karriere“. Der zugehörige Konzertfilm erschien im Oktober 2023 und ist der kommerziell erfolgreichste dieser Art aller Zeiten.
  2. Die Fans von Taylor Swift nennen sich „Swifties“ und tauschen bei den Konzerten gerne Freundschaftsarmbänder aus – eine Referenz auf eine Songzeile aus Taylor Swifts Lied „You‘re On Your Own, Kid“. Die ganze Welt rund um Taylor Swift nennt sich „Taylorverse“.
  3. Einige Fans suchen sich ein Album aus, mit dem sie ihr Outfit abstimmen. Manche tragen etwa rote Kleidung in Referenz zum Album „Red“ oder Glitzer und herzförmige Sonnenbrillen passend zum Album „Lover“.
  4. Ein Professor in Bamberg gibt derzeit eine Vorlesung mit dem Titel: „Taylor Swift und das Taylorverse: Pop, Theorien und Verschwörungstheorien“ – Unserer Redaktion hat er ein Interview gegeben, indem er über den Star, den Hype und ihren politischen Einfluss spricht.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Robin van Lonkhuijsen

Kommentare