VonChristoph Petersschließen
Gleich zu zwei Einsätzen musste jetzt die Bergwacht Steingaden-Peiting ausrücken. Am Sonntag bargen die Rettungskräfte einen Wanderer, der in absturzgefährdetem Gelände festhing. Am Dienstag kamen sie einem schwer verletzten Mountainbiker zu Hilfe.
Steingaden – Der 28-jährige Wanderer war am Sonntagvormittag von der Kenzenhütte gestartet, um den Kesselrundweg zu gehen. Im Bereich des Lösertalsattels nahm der 28-Jährige jedoch den falschen Abzweig in Richtung Vorderscheinberg. Dort stieg er einige Meter durch felsiges Gelände ab, fand sich aber nach kurzer Zeit in sehr absturzgefährdetem Gelände wieder. Ein Weiterkommen war nicht mehr möglich. Per Handy setzte der junge Mann einen Notruf ab. Der zuständige Bergwacht-Einsatzleiter forderte einen Hubschrauber an, der einen Bergretter am Wankerfleck aufnahm. Dieser wurde per Winde abgelassen und der Wanderer gesichert und geborgen.
Mountainbiker stürzt drei Meter tief ins Bachbett
Am Dienstag wurde die Bergwacht erneut alarmiert. Ein Mountainbiker (81) war von Halblech aus in Richtung Wasserscheidhütte unterwegs, als er von der Straße abkam und von dort in das drei Meter tiefer liegende Bachbett des Halblechs stürzte. Dabei zog er sich schwere Kopf- und Rückenverletzungen zu. Ein Forstarbeiter fand den Verletzten und setzte den Notruf ab.
Ein Hubschrauber mit Notarzt und Bergretter flog zur Unfallstelle, parallel folgten fünf Bergretter mit dem Geländefahrzeug. Die Rettungskräfte versorgten den 81-jährigen und stabilisiert ihn. Anschließend wurde er in den Bergesack eingepackt, mit der Rettungswinde geborgen und ins Klinikum nach Murnau transportiert.
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