Markus Stöber macht das Rennen

Wangs neuer Bürgermeister: „Ich habe mir das Ergebnis so vorgestellt“

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Daumen hoch für die Wähler: Mit dem Wahlergebnis zeigte sich Markus Stöber sehr zufrieden. Er wurde mit 59,4 Prozent aller Stimmen zum neuen Bürgermeister von Wang gewählt.

Markus Stöber ist aufgestiegen – vom 2. zum 1. Bürgermeister in Wang. Er gewann die Stichwahl gegen Josef Schwaiger.

Wang – Als am Sonntag um 18 Uhr das Auszählen im Rathaus startete, richteten sich alle Blicke der Verwaltungsgemeinschaft Mauern auf Wang. Vor zwei Wochen wurden bereits drei der vier Bürgermeister gewählt: Georg Krojer in Mauern, Michael Hobmaier in Hörgertshausen und Raimunda Menzel in Gammelsdorf. Wang hat dagegen erst einmal die Vorauswahl getroffen: Von ursprünglich vier wurden zwei Kandidaten in die Stichwahl geschickt. Am Sonntagabend saßen Markus Stöber (FW Wang) und Josef Schwaiger (FW Inzkofen) mit Corona-Sicherheitsabstand in den Besucherreihen des Rathaus-Sitzungssaals und verfolgten gespannt das Wahlergebnis.

„Das Warten war schon sehr aufregend“

Insgesamt haben 1438 Personen Briefwahl gemacht, was einer hohen Wahlbeteiligung von 73,2 Prozent entspricht. Und ein sichtlich erleichterter Markus Stöber sagte schließlich zu 846 Stimmen und 59,4 Prozent, „dass ich mir das Ergebnis so vorgestellt habe. Aber das Warten während der Auszählung war schon sehr aufregend.“ Bei Stöber kamen da nämlich schon etwas Zweifel auf: „Als ich auf den Tischen die jeweils gleichgroßen Stapel sah, war ich noch nervöser.“ Der neue Bürgermeister von Wang behielt dann aber Recht mit seiner Prognose, dass die Mehrzahl der Wähler des ausgeschiedenen Bürgermeister-Kandidaten Herbert Mayerthaler Stöber wählen würden. Nun kann der neue Gemeindechef konkret Veränderungen in seinen beiden Supermärkten in Gammelsdorf und Wang angehen, um das neue Amt („Bürgermeister ist ein Full-Time-Job“) auch dementsprechend ausüben zu können.

Mit dem notwendigen Sicherheitsabstand warten die Wanger Bürgermeisterkandidaten Markus Stöber (l.; Wählergemeinschaft Wang/Volkmannsdorf) und Josef Schwaiger (Freie Wählergemeinschaft Inzkofen) im Rathaus Mauern auf das Ergebnis der Stichwahl.

Josef Schwaiger erreichte mit 579 Stimmen 40,9 Prozent und war ziemlich geknickt. „Natürlich ist man niedergeschlagen“, sagte Schwaiger. Er hatte sich einiges ausgerechnet, „weil bei Stichwahlen immer alles möglich ist“. Schwaiger machte nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses aber auch deutlich, dass er für die Position des 2. Bürgermeisters nicht zur Verfügung steht. Der Maschinenbautechniker könnte dieses Amt nicht mit seinem Beruf vereinbaren. Schwaiger dürfte also normaler Gemeinderat werden.

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