VonGabi Wernerschließen
Neues Dach, frischer Anstrich: Die kleine Kapelle auf der Neureuth in Tegernsee kann sich wieder sehen lassen. Das Bauwerk wurde saniert. Möglich machte das auch ein gut gefüllter Opferstock.
Tegernsee – Zahlreiche Wanderer ziehen regelmäßig an der kleinen Kapelle vorüber, die unweit des Berggasthauses Neureuth in Tegernsee steht. Nun erstrahlt das Bauwerk in neuem Glanz: Sowohl das Dach als auch die Fassade wurden saniert. Vor allem die umliegenden Bäume hatten der Kapelle in den vergangenen Jahrzehnten arg zugesetzt.
Im Sommer 2016 hatte die Neureuth-Kapelle noch ihren 40. Geburtstag gefeiert. Schon damals war klar: Um eine baldige Sanierung werde sie nicht herumkommen. Der Wirt des Berggasthofes Neureuth, Thomas Gigl, hatte das Projekt schließlich vorangetrieben. „Die meiste Arbeit war es, das Dach neu zu schindeln“, berichtet Gigl. Zudem wurde der Putz saniert und neu gestrichen. Die Sanierung des Daches übernahm Zimmerer Meinrad Weber, der schon beim Bau der Kapelle 1976 mit dabei war. Damals noch als Lehrling.
Finanziert wurde die Sanierung durch die Stadt Tegernsee als Eigentümerin und durch Spenden. „Da ist einiges zusammengekommen, auch im Opferstock“, erzählt der Hüttenwirt. Insgesamt 12.000 Euro hat die Erneuerung der Kapelle letztlich verschlungen. Damit das kleine Gotteshaus nicht so bald wieder einen Schaden davonträgt, wurden die Bäume in unmittelbarer Nähe der Kapelle inzwischen gefällt. „Jetzt steht sie schön frei“, sagt Gigl.
Zur Feier der abgeschlossenen Sanierung findet am Sonntag, 17. September, um 11 Uhr eine Bergmesse bei der Kapelle statt. Für die passende Musik sorgen das Irschenberger Doppelquartett und das Waller Bläserquartett.
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Rubriklistenbild: © Thomas Gigl (kn)





