VonGabi Wernerschließen
Die Gebirgsschützen-Kompanie Tegernsee hat Benedikt XVI. die letzte Ehre erwiesen. Eine 50 Mitglieder starke Abordnung reiste dazu nach Rom. Ein eindrucksvolles Erlebnis.
Tegernseer Tal – Ganze elf Stunden dauerte am Mittwoch (4. Januar) die Busfahrt nach Rom – am Dreikönigstag ging es bereits wieder zurück in die Heimat: So strapaziös die Reise gewesen sein mag, so bewegend und eindrucksvoll war der Aufenthalt für die Gebirgsschützen aus dem Kreis Miesbach. Allein die Kompanie Tegernsee war mit rund 50 Mitgliedern – darunter der Trommlerzug und eine Reihe Marketenderinnen – zur Beisetzung des emeritierten Papst Benedikt XVI. in die italienische Hauptstadt gereist. Für die Kompanie war es ein Abschied von einem der Ihrigen: Benedikt war Ehrenmitglied bei der Kompanie.
Sarg Benedikts wurde unter Klängen der Bayernhymne in den Petersdom getragen
„Ich glaube, wir haben ihm einen würdevollen Abschied bereitet“, sagte der Tegernseer Hauptmann Florian Baier über die Zeremonie auf dem Petersplatz. Unzählige Gläubige, darunter auch viel deutsche und bayerische Polit-Prominenz, waren bei der Trauerfeier vor Ort. Die Tegernseer Gebirgsschützen durften weit vorne, direkt neben den Vertretern der bayerischen Staatsregierung, Platz nehmen. „Wir waren alle sehr ergriffen“, berichtet Baier. Als der Sarg des Verstorbenen schließlich in den Petersdom getragen wurde, um ihn dort in der Gruft beizusetzen, habe eine Musikkapelle, begleitet vom Trommlerzug, die Bayernhymne gespielt. „Das war für mich der beeindruckendste Moment“, sagt Baier.
Auch weitere Kompanien des Mangfall-Leitzach-Gaus waren in Rom vertreten
Insgesamt haben rund 200 bayerische Gebirgsschützen Benedikt XVI. in Rom die letzte Ehre erwiesen. Neben der Tegernseer Kompanie waren etliche weitere Gebirgsschützen des Mangfall-Leitzach-Gaus zur Trauerfeier gereist, darunter Vertreter der Kompanien Waakirchen und Gmund.
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