Nach zweijähriger Bauphase und Verzögerungen

Geduldsprobe hat ein Ende: Tölzer Straße wieder frei

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Symbolische Freigabe der Tölzer Straße: (v.l.) Konstantin Becker von der zuständigen Baufirma Holzner, Matthias Geitz vom Staatlichen Bauamt Rosenheim, Bürgermeister Alfons Besel, der ehemalige Bürgermeister Georg von Preysing und Planer Sepp Schreder.
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Die Geduldsprobe hat ein Ende: Nach zweijähriger Bauphase herrscht auf der Tölzer Straße in Gmund endlich wieder freie Fahrt. Vor allem Anlieger und Geschäftsleute dürften erleichtert sein.

Gmund - Es sind nur knapp 800 Meter, die in den vergangenen beiden Jahren saniert und ausgebaut wurden. Doch die Straßenbaumaßnahme zog sich länger hin als geplant - und kostete somit alle Beteiligten viel Zeit und Nerven. Als die Tölzer Straße am Freitag Morgen bei einem Festakt in Finsterwald, Höhe Bahnübergang, offiziell wieder frei gegeben wurde, stand daher der Dank im Vordergrund.  Der galt für Bürgermeister Alfons Besel an erster Stelle den Anliegern: „Vielen Dank für die Geduld, die Sie aufgebracht haben“, meinte er. Aber auch die Grundstücksbesitzer, die ihre Flächen abgetreten hatten, wurden lobend erwähnt. „Ansonsten wäre eine Verbreiterung der Straße nicht möglich gewesen“, betonte Besel.

Bekanntlich wurde die Straße auf 5,90 Meter ausgebaut, der bisher nur 1,50 Meter breite Gehsteig auf zwei Meter verbreitert. In drei Bauabschnitte hatten Gemeinde und das Staatliche Bauamt in Rosenheim als Eigentümerin die Maßnahme aufgeteilt. Doch bereits in der ersten Phase wartete auf die Beteiligten eine böse Überraschung. „Der Untergrund unter der Straße schaute plötzlich ganz anders aus“, berichtete Matthias Geitz vom Bauamt in Rosenheim. Neben den bekannten Strom- und Wasserkanälen fanden sich noch mehr Leitungen im Boden, was für Verzögerungen sorgte.

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Für die Gemeinde und die Ausführenden der Baustelle war Geitz am Freitag voll des Lobes. Dank ihres Einsatzes und der guten Zusammenarbeit hätten die Bauarbeiten reibungslos funktioniert. „Und das war sicher nicht die einfachste Baustelle“, räumte Geitz ein. Die billigste wohl auch nicht: 3,2 Millionen Euro hat die Maßnahme insgesamt gekostet. 1,1 Millionen Euro trägt die Gemeinde, 1,5 Millionen das Staatliche Bauamt, den übrigen Betrag teilen sich Wasserversorgungsverband (400.000 Euro) und der Abwasser-Zweckverband (200.000 Euro).

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