Therme

Trimini in Kochel kooperiert mit Karwendel-Region

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ie „Kristall-Therme“ wurde 2017 neu eröffnet und bietet auf rund 10 000 Quadratmetern sieben verschiedene Saunen, die größte davon mit Panoramablick auf Kochelsee und Herzogstand. Große Popularität genießen Treffen von Sauna-Aufgussmeistern aus ganz Europa, die sich einem Wettbewerb stellen.
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Das Trimini streckt seine Fühler in den Nachbarlandkreis aus. Eine neue Kooperation soll mehr Gäste aus dem Bereich Garmisch-Partenkirchen nach Kochel am See bringen.

Kochel am See/Wallgau – Ab 1. Mai kooperiert das Trimini mit der Tourismusregion „Alpenwelt-Karwendel“. Die Therme erhofft sich dadurch noch mehr Besucher und einen größeren Bekanntheitsgrad im Kreis Garmisch-Partenkirchen.

Die einen sind offen für mehr Gäste, die anderen wollen ihren Urlaubern mehr bieten: Eine klassische „Win-Win-Situation“ soll die neue Kooperation sowohl für die Betreiber der Kochler Therme als auch für die Tourismusverantwortlichen im Raum Mittenwald, Krün und Wallgau sein. Denn Inhaber der Alpenwelt-Card, die mindestens drei Nächte in einem dieser Orte verbringen, können ab 1. Mai um 30 Prozent günstiger in die Therme am Kochelsee.

Die vor zwei Jahren eröffnete Therme verzeichnete 2018 nach eigenen Angaben 267 000 Besucher. Im Raum Tölz, München und Starnberg habe man bei Einheimischen schon einen hohen Bekanntheitsgrad, sagte Betriebsleiterin Angela Schainost beim Pressegespräch am Montag. Eine Ausweitung des Einzugsgebiets in südliche Richtung sei sinnvoll.

Freuen sich auf die Kooperation: (v. li.) Sabrina Blandau (Geschäftsführerin von „Alpenwelt Karwendel“), Angela Schainost (Betriebsleiterin Kristall-Trimini) und Hansjörg Zahler, Bürgermeister von Wallgau.

Im Einzugsbereich von „Alpenwelt Karwendel“ registrierte man vergangenes Jahr 245 000 Gäste und 1,2 Millionen Übernachtungen, sagte Wallgaus Bürgermeister Hansjörg Zahler, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender. Die Gästekarte bietet schon Badbesuche in wahlweise Leutasch, Seefeld oder Garmisch-Partenkirchen. „Durch die neue Kooperation können wir die Alpenwelt-Card um ein Highlight erweitern“, sagte Sabrina Blandau, Geschäftsführerin von „Alpenwelt Karwendel“.

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Man dehne das Angebotsgebiet damit sternförmig aus, freute sich Zahler. Die neue Leistung gilt sowohl für die manuelle als auch für die elektronische Gästekarte. Letztere beinhaltet auch kostenloses Busfahren im gesamten RVO. „Die Gäste sind heutzutage auch im Urlaub mobil“, sagte Blandau. Deswegen sei es wichtig, auch landkreisübergreifend zu kooperieren.

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In der Therme erhofft man sich durch die Werbung auch mehr Einheimische aus der Nachbarregion. „Denn wir sehen, dass wir bei Touristen schon recht gut bekannt sind“, sagt Betriebsleiterin Angela Schainost. Den Kochler Hotels und Pensionen bringe die Therme 15 bis 20 Prozent mehr Gäste.

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Finanziert wird die Kooperation von Mittenwald, Krün und Wallgau sowie der Kristallbäder-AG. Der Vertrag läuft bis Ende Dezember 2020. Dann soll Bilanz gezogen werden. Der Zeitrahmen sei gut, sagt Schainost, „denn so haben wir sowohl Sommer- als auch Wintergäste im Vergleich“. Bei „Alpenwelt Karwendel“ ist man guter Dinge: Für die Bäderbesuche in Garmisch-Partenkirchen, Leutasch und Seefeld sei man jetzt unbefristete Verträge eingegangen, so Geschäftsführerin Blandau.

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