Vandalismus oder versuchter Einbruch? Starnberger Polizei ermittelt

Randalierer wollen Bootshütten eintreten

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Die Bootshütten an der Brahmspromenade in Tutzing waren am Wochenende das Ziel von Randalierern.

Unbekannte haben am Wochenende versucht, zwei Bootshütten an der Brahmspromenade in Tutzing einzutreten. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls.

Tutzing – Auf recht unliebsame Weise haben Unbekannte am Wochenende an der Brahmspromenade in Tutzing Spuren hinterlassen. An zwei Bootshütten gegenüber des Ringseisweges haben sie versucht, die Eingangstüren einzutreten. Die hielten der Gewalt jedoch stand. Dennoch schätzt die Starnberger Polizeiinspektion den entstandenen Sachschaden auf 1500 Euro im einen und 500 Euro im anderen Fall.

„Dem ersten Anschein nach könnte es sich um jugendtypischen Vandalismus handeln“, sagt Polizeihauptkommissar Oliver Jauch. Vielleicht hätten die Täter aber auch nach möglicher Beute Ausschau gehalten. Den Tatzeitraum grenzt die Polizei auf Samstag, 18.30 Uhr, bis Sonntag, 12 Uhr, ein. Auf der Promenade lagen zudem Scherben zerbrochener Flaschen und leere Pizzakartons herum, auch ein Einkaufswagen des Supermarkts Edeka stand später noch dort. Der Tutzinger Gemeinderat Georg Schuster bat die Gemeinde, die Scherben wegzuräumen.

Von Folgen eines „Saufgelages“ sprechen die einen, die anderen verweisen auf eine Party auf einem Privatgrundstück – mit solchen Folgen? Tutzings Vizebürgermeisterin Elisabeth Dörrenberg war gestern noch entsetzt. Ihrer Familie gehört eine der Hütten. Andere Verwüstungen in Ufernähe sind ihr nur zu gut in Erinnerung: ramponierte Laternen, verbrannte Zaun- und Parkbank-Teile, beschnittene Bäume.

Fragen von Bürgern nach einem kürzlich von der Gemeinde beauftragten Sicherheitsdienst haben damit neue Nahrung erhalten. Er sei schon aktiv, sagt Dörrenberg. Schuster will das Thema in der heutigen Sitzung des Hauptausschusses des Tutzinger Gemeinderats ansprechen. Die Polizeiinspektion Starnberg bittet um Hinweise unter z (0 81 51) 36 40. Konkrete Hinweise auf die Täter gibt es bisher nicht.  nz

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