Wieder Einschränkungen im U-Bahn-Verkehr: Nächste Linie in München an mehreren Tagen unterbrochen
VonBenedikt Strobach
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In München kommt es zu neuen Einschränkungen im U-Bahn-Verkehr. Eine Linie muss an mehreren Tagen unterbrochen werden. Auch der Takt wird ausgedünnt.
Auf den Münchner U-Bahn-Verkehr rollen erneut Einschränkungen zu: Zwischen mehreren Stationen einer Linie werden die Schienen bearbeitet. Das hat die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) in einer Pressemitteilung angekündigt. Ein Fräszug kommt an mehreren Tagen zum Einsatz.
Einschränkungen im U-Bahn-Verkehr in München: Linie U6 unterbrochen – und 20-Minuten-Takt im Süden
Betroffen ist demnach diesmal die Linie U6 auf ihrem Südast. In fünf Nächten, von Sonntag auf Montag (1. auf 2. Februar) bis Donnerstag auf Freitag (5. auf 6. Februar), fahren die Züge ab etwa 22.30 Uhr bis Betriebsende in zwei getrennten Abschnitten, erklärte die MVG. Das hat folgende Auswirkungen auf die Linie:
Zwischen Garching-Forschungszentrum/Fröttmaning und Sendlinger Tor fährt die U6 im 10-Minuten-Takt (von Garching bis Fröttmaning aber nur alle 20 Minuten).
Zwischen Implerstraße und Klinikum Großhadern verkehren die Züge im 20-Minuten-Takt.
Auf dem Abschnitt zwischen Sendlinger Tor und Implerstraße ist die U6 aus betrieblichen Gründen unterbrochen. Diesen gemeinsamen Streckenteil bedient die U3 während der Arbeiten regulär. An den Bahnhöfen Westpark, Holzapfelkreuth, Haderner Stern, Großhadern und Klinikum Großhadern fahren die Züge in alle Richtungen vom selben Gleis ab, heißt es in der Pressemitteilung.
Verkehrschaos in München? Die größten Knotenpunkte in der Landeshauptstadt
Fräszug ist bereits seit Wochen in München im Einsatz – und auch in der Folgewoche
Der Fräszug ist bereits seit mehreren Wochen im Einsatz in der Landeshauptstadt. Zuletzt sorgte er für Einschränkungen auf einem Teil der U3. Auch in der kommenden Woche wird der Fräszug noch auf der U6 unterwegs sein, kündigte die MVG an.
Fahrgäste werden laut der Mitteilung mit Aushängen, Tickertexten und Durchsagen über die Änderungen informiert. Zudem können sich Fahrgäste auf der Website der Verkehrsgesellschaft sowie in der App auf den neuesten Stand bringen. (Quelle: MVG) (bes)