Das Ringen um die Kultkneipe Abseits geht in die nächste Runde. Das Thema steht am Donnerstagabend im Stadtrat auf der Tagesordnung - allerdings im nicht-öffentlichen Teil.
Freising – Denn es soll um juristische und finanzielle Details gehen, wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren war. Eine große Rolle dürfte dabei eine Stellungnahme der Kommunalaufsicht spielen.
Ist das Abseits-Projekt gestorben?
Nachdem Zweifel an der Durchführbarkeit eines Kaufs durch die Stadt Freising und einer Nutzung durch den Verein im Zuge eines Erbbaurechts aufgekommen waren, hat man vor geraumer Zeit die Kommunalaufsicht im Landratsamt zur Prüfung des Verfahrens herangezogen. Die hat sich nun festgelegt, wie einer Auskunft der Pressestelle auf FT-Anfrage zu entnehmen ist.
Darin heißt es: „Danach kann das Vorhaben jedenfalls in seiner bisher geplanten Form nicht befürwortet werden.“ Das dürfte Wasser auf die Mühlen der Abseits-Gegner sein.
Dass das Projekt damit gestorben ist, wie bereits hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wird, steht indes nicht fest. Die Mitteilung aus dem Landratsamt geht nämlich noch weiter. Demnach wird die Kommunalaufsicht in Gesprächen mit der Stadt Freising und dem Abseitsverein erörtern, ob es weitere Unterlagen gibt, „die eine andere Bewertung ermöglichen“ oder, „ob es zu der Verpachtung im Wege des Erbbaurechtes Alternativen gibt“. Von Alexander Fischer