VonFelix Herzschließen
Bayern ächzt unter einer heftigen Hitzewelle. Bis zu knapp unter 40 Grad sind diese Woche drin! Doch die Hitze entlädt sich auch in dem ein oder anderen Gewitter.
Update vom 2. Juli, 7.27 Uhr: Bayern schwitzt. Eine Hitzewelle hat den Freistaat fest im Griff. Am Dienstag hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) dann auch die bislang höchste Temperatur des Jahres gemessen: 37,8 Grad in Kitzingen. Das sagte ein DWD-Sprecher am Abend. Die Stadt ist Hitze gewöhnt, trotzdem ist zumindest Oberbürgermeister Stefan Günter kein Fan davon: „Ich bin ein keltischer Hauttyp. 40 Grad muss auch ich nicht haben“, schmunzelte er im tz-Interview. Mit 25 bis 32 Grad kann er aber gut leben. „Da fühle ich mich wohl, wie die meisten Menschen auch.“
Am Abend zogen auch Unwetter über Teile des Freistaats. In Weißenburg liefen Keller voll, Gullis wurden durch die Wassermassen hochgedrückt. In ganz Bayern gilt auch am Mittwoch eine amtliche DWD-Warnung vor Hitze. Im Nordwesten – unter anderem in Aschaffenburg und Würzburg – wird sogar vor extremer Hitze gewarnt. Am heutigen Mittwoch drohen außerdem erneut Gewitter. Ab Mittag bis zum Abend sind in den Alpen und im südlichen Alpenvorland einzelne starke Gewitter mit Starkregen und Hagel möglich. Kleinräumig ist auch Unwetter nicht ausgeschlossen, so der DWD.
Update, 21.43 Uhr: Mittlerweile sind auch die letzten Gewitter-Warnungen in Bayern ausgelaufen. Der DWD warnt weiterhin, allerdings nun vor starker Hitze, im Nordwesten des Freistaates sogar vor extremer Hitze. Die amtliche Warnung gilt noch bis in den Mittwoch.
Update, 21.08 Uhr: Die Unwetter ziehen mehr und mehr aus Bayern weg. Der DWD hat die Warnkarte aktualisiert. Lediglich für die Regionen um Bamberg, Schweinfurt, im Kreis Forchheim und im Kreis Erlangen-Höchstadt gilt aktuell noch eine Warnung vor starken Gewittern, die bis 22 Uhr gilt.
Update vom 1. Juli, 19.33 Uhr: Mittlerweile sind die vier Warnungen vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel aufgehoben worden. Doch weiterhin gelten in zahlreichen Landkreisen in Franken und teils auch erneut in Schwaben Gewitterwarnungen, wie der Deutsche Wetterdienst in seinem neuesten Warnlagebericht mitteilte.
Update vom 1. Juli, 18.11 Uhr: Die Warnungen in Schwaben sind aufgehoben worden, doch für Teile Frankens bestehen weiterhin amtliche Gewitterwarnungen. Zudem gelten ab dem Abend zeitweise für vier Landkreise Warnungen vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel:
- Landkreis Kitzingen
- Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
- Landkreis und Stadt Ansbach
- Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
Update vom 1. Juli, 17.33 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat nun für zahlreiche weitere Landkreise in Bayern Warnungen vor schwerem Gewitter ausgesprochen. Für viele Teile Schwabens und Frankens gilt ab dem Abend die zweite von vier Warnstufen. Möglich sind dabei den Angaben der Wetterexperten zufolge einzelne Gewitter, Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 70 Kilometern pro Stunde sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen bis zu 25 Litern pro Quadratmeter in der Stunde und kleinkörnigem Hagel.
Für den Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim gilt bis mindestens 18.30 Uhr die dritte Warnstufe. Hier sind laut DWD auch heftiger Starkregen mit Mengen bis zu 40 Litern pro Quadratmeter in der Stunde und Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 80 Kilometern pro Stunde und Hagel mit Korngrößen um die zwei Zentimeter möglich.
Update vom 1. Juli, 16.45 Uhr: Die Warnungen vor starkem Gewitter weiten sich im Nordwesten Bayerns weiter aus. Für fünfzehn Landkreise spricht der DWD am späten Nachmittag Warnungen aus:
- Landkreis Haßeberge
- Landkreis und Stadt Bamberg
- Landkreis und Stadt Würzburg
- Landkreis Kitzingen
- Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
- Landkreis Erlangen-Höchstadt
- Stadt Erlangen
- Landkreis und Stadt Fürth
- Stadt Nürnberg
- Nürnberger Land
- Landkreis und Stadt Ansbach
- Stadt Schwabach
- Landkreis Roth
- Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
- Landkreis Neumarkt i.d. Oberpfalz
Update vom 1. Juli, 16.15 Uhr: Immer mehr Landkreise sind von Gewitter-Warnungen betroffen – bislang ausschließlich, wie vom DWD angekündigt, vom Westen her. Aktuell breiten sich vor allem rund um das Unterallgäu und Ansbach zwei größere Gewitterzonen aus. In der DWD-Warnkarte kann man live verfolgen, für welche Landkreise Warnungen gelten:
Update vom 1. Juli, 15.30 Uhr: Von Baden-Württemberg aus ziehen immer mehr Gewitter nach Bayern rein. Inzwischen warnt der DWD auch für die Landkreise Erlangen und Erlangen-Höchstadt. Dürfte nicht mehr lange dauern, bis weitere mittelfränkische Landkreise wie Nürnberg und Roth betroffen sind. Zudem gibt es nun auch eine Gewitter-Warnung für Neu-Ulm und das Unterallgäu im Süden Bayerns.
Update vom 1. Juli, 15 Uhr: Nun gibt es eine akute Gewitter-Warnung in Bayern: Der Deutsche Wetterdienst warnt in den Landkreisen Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, Ansbach und Fürth vor „starkem Gewitter“. Dazu heißt es: „Es treten einzelne Gewitter auf. Dabei gibt es Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 20 l/m² pro Stunde sowie Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h und kleinkörnigen Hagel.“ Vorläufig gilt die Warnung bis 16 Uhr.
Update vom 1. Juli, 14 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat den Gewitter- und Unwetter-Fahrplan für den heutigen Nachmittag konkretisiert. Erste Gewitter ziehen demnach ab Mittag und frühen Nachmittag „von Mittelfranken über Schwaben bis ins Allgäu“. Am Abend gebe es zudem „etwas östlich davon“ weitere Gewitter.
„Hagel, Sturmböen, Starkregen“: Noch heute kommt es zu Gewittern in Bayern – Auch Unwetter möglich
Dazu schreiben die Meteorologen: „Dabei Potential für Starkregen um 20 l/qm in kurzer Zeit, Hagel und Sturmböen um 80 km/h. Lokal UNWETTER nicht ausgeschlossen mit Starkregen bis 40 l/qm in kurzer Zeit, Hagel um 2 cm, daneben auch schwere Sturmböen um 100 km/h möglich.“
Update vom 1. Juli, 10.22 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat die Hitze-Warnung auf ganz Bayern ausgeweitet. Für den gesamten Freistaat warnen die Meteorologen nun vor „Hitze“. Zugleich warnen die Experten auch vor erhöhter UV-Intensität, hier seien Schutzmaßnahmen „unbedingt erforderlich“.
Höchste Hitze-Warnstufe am Mittwoch – DWD warnt auch vor Gewittern und Unwetter
Im äußersten Nordwesten Bayerns, in den Landkreisen Bad Kissingen, Main-Spessart, Aschaffenburg, Miltenberg und Würzburg, gilt für Mittwoch sogar eine Warnung vor „extremer Hitze“– die höchste Warnstufe. Dazu schreiben die Meteorologen: „Am Mittwoch wird eine extreme Wärmebelastung bis zu einer Höhe von 200m erwartet.“
Update vom 1. Juli, 8.06 Uhr: Hoch Bettina bestimmt das Wetter in Mitteleuropa. Am Dienstag strömt Luft subtropischen Ursprungs nach Bayern. „Ihre Schichtung wird im Tagesgang, vor allem in der Westhälfte, instabil“, berichtet der DWD. Es drohen Gewitter.
„Heute bevorzugt am Nachmittag und Abend von Württemberg ausgehend ins westliche Bayern verlagernd einzelne Gewitter“, berichtet der DWD. Schwerpunkt wird wahrscheinlich in Mittelfranken sein. Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter ist möglich, gleiches gilt für Hagel und Sturmböen (um 75 km/h). Lokal sind laut DWD Unwetter mit Starkregen um 40 Liter pro Quadratmeter, Hagel um 2 Zentimeter und schwere Sturmböen um 100 km/h nicht ausgeschlossen.
Hoch Bettina bringt Gluthitze nach Bayern: DWD mit amtlicher Wetter-Warnung
Update vom 1. Juli, 6.55 Uhr: Es bleibt heiß in Bayern. Für weite Teile des Freistaats hat der DWD eine amtliche Warnung vor Hitze herausgegeben. Betroffen ist die gesamte Westhälfte vom Kreis Bad Kissingen ganz im Norden bis zum Kreis Garmisch-Partenkirchen im Süden. „Am Dienstag wird eine starke Wärmebelastung erwartet. Heute ist der 2. Tag der Warnsituation in Folge“, heißt es dazu beim DWD. Nur die Osthälfte ist von der Warnung ausgenommen.
„Coolcations“ in Bayern: Hier gibt es die ersehnte Abkühlung




Update vom 30. Juni, 22.45 Uhr: Erneut hat der DWD die Gewitter-Warnung für das Allgäu verlängert – und ausgeweitet. Sie betrifft nun auch das Unterallgäu und dauert bis mindestens 23.30 Uhr. Weiterhin ist es möglich, dass die Gewitter noch bis spät in die Nacht hinein in der Region verbleiben.
Bereits am späten Montagabend – erste „starke Gewitter“ in Bayern
Update vom 30. Juni, 22.15 Uhr: Wie erwartet wurde die Gewitter-Warnung für den Landkreis Oberallgäu ausgeweitet – der DWD warnt nun bis 23 Uhr vor „starkem Gewitter“. Erneut – dabei handelt es sich nur um ein vorläufiges Ende des Warnzeitraums.
Update vom 30. Juni, 21.44 Uhr: Das Allgäu legt einen Frühstart hin – aktuell warnt der DWD für Teile der Region vor „starkem Gewitter“! Wörtlich schreiben die Meteorologen: „Von Westen ziehen örtlich Gewitter auf. Dabei gibt es Starkregen mit Niederschlagsmengen um 20 l/m² pro Stunde sowie Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h und Hagel.“
Betroffen ist vor allem der Landkreis Oberallgäu. Vorläufig gilt die Warnung noch bis 22 Uhr. Gut möglich aber, dass sie noch ausgebaut wird oder die Gewitterzelle weiterzieht und noch andere Landkreise im Süden Bayerns trifft.
Erstmeldung vom 30. Juni: München – Was für eine Hitze in Bayern! Dieser Tage werden regelmäßig Temperaturen weit jenseits der 30-Grad-Marke erreicht. Dabei hat der Sommer doch gerade erst angefangen. Jammern hilft da aber wenig. Besser, man kühlt sich an den vielen bayerischen Gewässern ab – und schaut auf die Wetter-Vorhersage. Denn bei diesen Temperaturen kann das nächste Gewitter nicht lang auf sich warten lassen. So ist es auch in dieser Woche.
Extrem-Wetter in Bayern: Hitze und Unwetter-Knall noch in dieser Woche
Im aktuellen Wetterbericht des Deutschen Wetterdienstes (DWD) warnen die Meteorologen bereits für Dienstag, 1. Juli, vor dem ersten Knall: „Am Dienstag sonnig. Nachmittags vor allem in Mittelfranken, Schwaben und den Alpen auftürmende Quellwolken samt starken Gewittern“, heißt es da. Örtlich seien gar Unwetter wahrscheinlich. Gleichzeitig bleibt es aber teils extrem heiß: bis zu 37 Grad sind möglich.
Des Weiteren warnt der DWD noch für Dienstag vor schweren Sturmböen, die aus südwestlicher Richtung drohen. Am Mittwoch, 2. Juli, wird es richtig ernst. So schreiben die DWD-Experten: „Hohes Risiko für Unwetter mit orkanartigen Böen, Starkregen und Hagel!“ Die Temperaturen sind dabei weiter extrem hoch, „südlich der Donau 31 bis 34, von der Donau an nordwärts sehr heiß mit 35 bis 39 Grad“, warnen die Meteorologen.
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Gewitter-Serie reißt auch gen Ende der Woche nicht ab – Und trotzdem bleibt es heiß
Auch in der Nacht zum Donnerstag, 3. Juli, ziehen laut DWD noch teils heftige Gewitter aus dem Alpenraum in Richtung Landesinnere. Tagsüber bleibt es dann wechselhaft – und gefährlich: „Zeitweise Sonne und freundlich, zeitweise aber auch Unwetter durch schwere Gewitter!“, warnen die Wetter-Experten vom Deutschen Wetterdienst. Doch auch da sind noch Temperaturen weit über der 30-Grad-Marke möglich. Keine Frage – langweilig wird es in dieser Woche nicht. (fhz)
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