Starke Unwetter angekündigt

Extreme Hitze in Bayern mit landesweitem Rekord – heute schwere Gewitter-Warnungen im Freistaat: Wo es knallt

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Bayern ächzt unter einer heftigen Hitzewelle. Bis zu knapp unter 40 Grad sind diese Woche drin! Doch die Hitze entlädt sich auch in dem ein oder anderen Gewitter.

Update vom 2. Juli, 7.27 Uhr: Bayern schwitzt. Eine Hitzewelle hat den Freistaat fest im Griff. Am Dienstag hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) dann auch die bislang höchste Temperatur des Jahres gemessen: 37,8 Grad in Kitzingen. Das sagte ein DWD-Sprecher am Abend. Die Stadt ist Hitze gewöhnt, trotzdem ist zumindest Oberbürgermeister Stefan Günter kein Fan davon: „Ich bin ein keltischer Hauttyp. 40 Grad muss auch ich nicht haben“, schmunzelte er im tz-Interview. Mit 25 bis 32 Grad kann er aber gut leben. „Da fühle ich mich wohl, wie die meisten Menschen auch.“

Am Abend zogen auch Unwetter über Teile des Freistaats. In Weißenburg liefen Keller voll, Gullis wurden durch die Wassermassen hochgedrückt. In ganz Bayern gilt auch am Mittwoch eine amtliche DWD-Warnung vor Hitze. Im Nordwesten – unter anderem in Aschaffenburg und Würzburg – wird sogar vor extremer Hitze gewarnt. Am heutigen Mittwoch drohen außerdem erneut Gewitter. Ab Mittag bis zum Abend sind in den Alpen und im südlichen Alpenvorland einzelne starke Gewitter mit Starkregen und Hagel möglich. Kleinräumig ist auch Unwetter nicht ausgeschlossen, so der DWD.

In Bayern ist es heiß - immer wieder drohen auch Gewitter.

Update, 21.43 Uhr: Mittlerweile sind auch die letzten Gewitter-Warnungen in Bayern ausgelaufen. Der DWD warnt weiterhin, allerdings nun vor starker Hitze, im Nordwesten des Freistaates sogar vor extremer Hitze. Die amtliche Warnung gilt noch bis in den Mittwoch.

Update, 21.08 Uhr: Die Unwetter ziehen mehr und mehr aus Bayern weg. Der DWD hat die Warnkarte aktualisiert. Lediglich für die Regionen um Bamberg, Schweinfurt, im Kreis Forchheim und im Kreis Erlangen-Höchstadt gilt aktuell noch eine Warnung vor starken Gewittern, die bis 22 Uhr gilt.

Update vom 1. Juli, 19.33 Uhr: Mittlerweile sind die vier Warnungen vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel aufgehoben worden. Doch weiterhin gelten in zahlreichen Landkreisen in Franken und teils auch erneut in Schwaben Gewitterwarnungen, wie der Deutsche Wetterdienst in seinem neuesten Warnlagebericht mitteilte.

Update vom 1. Juli, 18.11 Uhr: Die Warnungen in Schwaben sind aufgehoben worden, doch für Teile Frankens bestehen weiterhin amtliche Gewitterwarnungen. Zudem gelten ab dem Abend zeitweise für vier Landkreise Warnungen vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel:

  • Landkreis Kitzingen
  • Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
  • Landkreis und Stadt Ansbach
  • Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Update vom 1. Juli, 17.33 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat nun für zahlreiche weitere Landkreise in Bayern Warnungen vor schwerem Gewitter ausgesprochen. Für viele Teile Schwabens und Frankens gilt ab dem Abend die zweite von vier Warnstufen. Möglich sind dabei den Angaben der Wetterexperten zufolge einzelne Gewitter, Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 70 Kilometern pro Stunde sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen bis zu 25 Litern pro Quadratmeter in der Stunde und kleinkörnigem Hagel.

Für den Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim gilt bis mindestens 18.30 Uhr die dritte Warnstufe. Hier sind laut DWD auch heftiger Starkregen mit Mengen bis zu 40 Litern pro Quadratmeter in der Stunde und Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 80 Kilometern pro Stunde und Hagel mit Korngrößen um die zwei Zentimeter möglich.

Update vom 1. Juli, 16.45 Uhr: Die Warnungen vor starkem Gewitter weiten sich im Nordwesten Bayerns weiter aus. Für fünfzehn Landkreise spricht der DWD am späten Nachmittag Warnungen aus:

  • Landkreis Haßeberge
  • Landkreis und Stadt Bamberg
  • Landkreis und Stadt Würzburg
  • Landkreis Kitzingen
  • Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
  • Landkreis Erlangen-Höchstadt
  • Stadt Erlangen
  • Landkreis und Stadt Fürth
  • Stadt Nürnberg
  • Nürnberger Land
  • Landkreis und Stadt Ansbach
  • Stadt Schwabach
  • Landkreis Roth
  • Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
  • Landkreis Neumarkt i.d. Oberpfalz

Update vom 1. Juli, 16.15 Uhr: Immer mehr Landkreise sind von Gewitter-Warnungen betroffen – bislang ausschließlich, wie vom DWD angekündigt, vom Westen her. Aktuell breiten sich vor allem rund um das Unterallgäu und Ansbach zwei größere Gewitterzonen aus. In der DWD-Warnkarte kann man live verfolgen, für welche Landkreise Warnungen gelten:

Update vom 1. Juli, 15.30 Uhr: Von Baden-Württemberg aus ziehen immer mehr Gewitter nach Bayern rein. Inzwischen warnt der DWD auch für die Landkreise Erlangen und Erlangen-Höchstadt. Dürfte nicht mehr lange dauern, bis weitere mittelfränkische Landkreise wie Nürnberg und Roth betroffen sind. Zudem gibt es nun auch eine Gewitter-Warnung für Neu-Ulm und das Unterallgäu im Süden Bayerns.

Update vom 1. Juli, 15 Uhr: Nun gibt es eine akute Gewitter-Warnung in Bayern: Der Deutsche Wetterdienst warnt in den Landkreisen Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, Ansbach und Fürth vor „starkem Gewitter“. Dazu heißt es: „Es treten einzelne Gewitter auf. Dabei gibt es Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 20 l/m² pro Stunde sowie Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h und kleinkörnigen Hagel.“ Vorläufig gilt die Warnung bis 16 Uhr.

Update vom 1. Juli, 14 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat den Gewitter- und Unwetter-Fahrplan für den heutigen Nachmittag konkretisiert. Erste Gewitter ziehen demnach ab Mittag und frühen Nachmittag „von Mittelfranken über Schwaben bis ins Allgäu“. Am Abend gebe es zudem „etwas östlich davon“ weitere Gewitter.

„Hagel, Sturmböen, Starkregen“: Noch heute kommt es zu Gewittern in Bayern – Auch Unwetter möglich

Dazu schreiben die Meteorologen: „Dabei Potential für Starkregen um 20 l/qm in kurzer Zeit, Hagel und Sturmböen um 80 km/h. Lokal UNWETTER nicht ausgeschlossen mit Starkregen bis 40 l/qm in kurzer Zeit, Hagel um 2 cm, daneben auch schwere Sturmböen um 100 km/h möglich.“

Update vom 1. Juli, 10.22 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat die Hitze-Warnung auf ganz Bayern ausgeweitet. Für den gesamten Freistaat warnen die Meteorologen nun vor „Hitze“. Zugleich warnen die Experten auch vor erhöhter UV-Intensität, hier seien Schutzmaßnahmen „unbedingt erforderlich“.

Höchste Hitze-Warnstufe am Mittwoch – DWD warnt auch vor Gewittern und Unwetter

Im äußersten Nordwesten Bayerns, in den Landkreisen Bad Kissingen, Main-Spessart, Aschaffenburg, Miltenberg und Würzburg, gilt für Mittwoch sogar eine Warnung vor „extremer Hitze“– die höchste Warnstufe. Dazu schreiben die Meteorologen: „Am Mittwoch wird eine extreme Wärmebelastung bis zu einer Höhe von 200m erwartet.“

Update vom 1. Juli, 8.06 Uhr: Hoch Bettina bestimmt das Wetter in Mitteleuropa. Am Dienstag strömt Luft subtropischen Ursprungs nach Bayern. „Ihre Schichtung wird im Tagesgang, vor allem in der Westhälfte, instabil“, berichtet der DWD. Es drohen Gewitter.

„Heute bevorzugt am Nachmittag und Abend von Württemberg ausgehend ins westliche Bayern verlagernd einzelne Gewitter“, berichtet der DWD. Schwerpunkt wird wahrscheinlich in Mittelfranken sein. Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter ist möglich, gleiches gilt für Hagel und Sturmböen (um 75 km/h). Lokal sind laut DWD Unwetter mit Starkregen um 40 Liter pro Quadratmeter, Hagel um 2 Zentimeter und schwere Sturmböen um 100 km/h nicht ausgeschlossen.

Hoch Bettina bringt Gluthitze nach Bayern: DWD mit amtlicher Wetter-Warnung

Update vom 1. Juli, 6.55 Uhr: Es bleibt heiß in Bayern. Für weite Teile des Freistaats hat der DWD eine amtliche Warnung vor Hitze herausgegeben. Betroffen ist die gesamte Westhälfte vom Kreis Bad Kissingen ganz im Norden bis zum Kreis Garmisch-Partenkirchen im Süden. „Am Dienstag wird eine starke Wärmebelastung erwartet. Heute ist der 2. Tag der Warnsituation in Folge“, heißt es dazu beim DWD. Nur die Osthälfte ist von der Warnung ausgenommen.

„Coolcations“ in Bayern: Hier gibt es die ersehnte Abkühlung

Im Sommer heizen sich vor allem Innenstädte teils extrem auf – und die Suche nach Ausweichmöglichkeiten wird zunehmend verzweifelter. Hier kommen die „Coolcations“ ins Spiel, eine Zusammensetzung der englischen Begriffe Cool (Deutsch: kühl) und Vacation (Urlaub). Es geht also um kühle Urlaubsmöglichkeiten und Ausflugsziele – in Bayern gibt es davon viele. Auf den nachfolgenden Fotos stellen wir ein paar der besten vor.
Im Sommer heizen sich vor allem Innenstädte teils extrem auf – und die Suche nach Ausweichmöglichkeiten wird zunehmend verzweifelter. Hier kommen die „Coolcations“ ins Spiel, eine Zusammensetzung der englischen Begriffe Cool (Deutsch: kühl) und Vacation (Urlaub). Es geht also um kühle Urlaubsmöglichkeiten und Ausflugsziele – in Bayern gibt es davon viele. Auf den nachfolgenden Fotos stellen wir ein paar der besten vor. © IMAGO / Wolfgang Maria Weber
Der Funtensee, weit in den Berchtesgadener Alpen gelegen, steht hier exemplarisch für alle seine bayerischen Kollegen: Denn ein Sprung ins kalte Nass sorgt definitiv für Abkühlung.
Der Funtensee, weit in den Berchtesgadener Alpen gelegen, steht hier exemplarisch für alle seine bayerischen Kollegen: Denn ein Sprung ins kalte Nass sorgt definitiv für Abkühlung. © IMAGO / imagebroker
Speziell der Funtensee aber ist ein sogenannter Kaltluftsee. Vor einigen Jahren wurde an Heiligabend am hiesigen Ufer sogar -45,9 Grad gemessen! Gut, diese Temperatur wird im Sommer nicht erreicht, für Abkühlung sorgen aber allein schon die rund 1633 Höhenmeter.
Speziell der Funtensee aber ist ein sogenannter Kaltluftsee. Vor einigen Jahren wurde an Heiligabend am hiesigen Ufer sogar -45,9 Grad gemessen! Gut, diese Temperatur wird im Sommer nicht erreicht, für Abkühlung sorgen aber allein schon die rund 1633 Höhenmeter. © IMAGO / Shotshop
Öffentliche Kneippbecken sind auch in Bayern eine beliebte Methode, um für etwas Abkühlung im heißen Sommer zu sorgen.
Öffentliche Kneippbecken sind auch in Bayern eine beliebte Methode, um für etwas Abkühlung im heißen Sommer zu sorgen. © IMAGO / imagebroker
Durch das sogenannte kneippsche Wassertreten in kaltem Wasser soll der Kreislauf angeregt und die arterielle Durchblutung gefördert werden. Das sorgt auch für angenehme Abkühlung.
Durch das sogenannte kneippsche Wassertreten in kaltem Wasser soll der Kreislauf angeregt und die arterielle Durchblutung gefördert werden. Das sorgt auch für angenehme Abkühlung.  © Imago/imagebroker/konrad Kleiner/IMAGO/imagebroker
Wassertreten kann man grundsätzlich auch in Bächen und an Seeufern, doch es gibt auch eigens dafür vorgesehene Anlagen, die zum Teil sogar öffentlich nutzbar sind. In Bayern kommen sie oft gar mit Panoramablick daher.
Wassertreten kann man grundsätzlich auch in Bächen und an Seeufern, doch es gibt auch eigens dafür vorgesehene Anlagen, die zum Teil sogar öffentlich nutzbar sind. In Bayern kommen sie oft gar mit Panoramablick daher. © MAGO / Shotshop
Angenehm niedrige Temperaturen verspricht auch die Felsengänge unter Nürnberg. Laut Bayern3 herrschen dort konstant etwa neun Grad.
Angenehm niedrige Temperaturen versprechen auch die Felsengänge unter Nürnberg. Laut Bayern3 herrschen dort konstant etwa neun Grad.  © IMAGO / STL
Für die ganze Familie ist daher der Ausflug in das größte Felsenkellerlabyrinth Süddeutschlands nicht nur eine erfrischende Abkühlung, sondern dank der schmalen Gänge auch durchaus ein spannendes Erlebnis.
Für die ganze Familie ist daher der Ausflug in das größte Felsenkellerlabyrinth Süddeutschlands nicht nur eine erfrischende Abkühlung, sondern dank der schmalen Gänge auch durchaus ein spannendes Erlebnis. © IMAGO / STL
Der Naturpark Haßberge in Unterfranken lockt nicht nur mit wunderschönen Panoramen und vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten – im Sommer ist es in den Wäldern, Burgen und an den Seen auch angenehm kühl.
Der Naturpark Haßberge in Unterfranken lockt nicht nur mit wunderschönen Panoramen und vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten – im Sommer ist es in den Wäldern, Burgen und an den Seen auch angenehm kühl. © IMAGO / imagebroker
Vor allem das alte Gemäuer der Burg Altenstein wehrt die Sommerhitze gekonnt ab.
Vor allem das alte Gemäuer der Burg Altenstein wehrt die Sommerhitze gekonnt ab. © IMAGO / imagebroker
Kühl ist es auch bei der Rhät-Sandstein-Felsengruppe Diebskeller bei Altenstein. Eine angenehm schattige Wanderung kann man hier mit einem Sprung in einem der nahegelegenen Seen krönen.
Kühl ist es auch bei der Rhät-Sandstein-Felsengruppe Diebskeller bei Altenstein. Eine angenehm schattige Wanderung kann man hier mit einem Sprung in einen der nahegelegenen Seen krönen. © IMAGO / imagebroker
Kein Geheimtipp, daher mitunter recht voll, Abkühlung gibt es hier aber trotzdem: Die Breitachklamm zählt zu den tiefsten Klamm-Schluchten Europas.
Kein Geheimtipp, daher mitunter recht voll, Abkühlung gibt es hier aber trotzdem: Die Breitachklamm zählt zu den tiefsten Klamm-Schluchten Europas. © IMAGO / imagebroker
Auch abseits des kühlenden Effekts ist die Breitachklamm nicht umsonst ein beliebtes Ausflugsziel – vor allem die Panoramen bei der Wanderung durch die Schlucht können sich allesamt sehen lassen.
Auch abseits des kühlenden Effekts ist die Breitachklamm nicht umsonst ein beliebtes Ausflugsziel – vor allem die Panoramen bei der Wanderung durch die Schlucht können sich allesamt sehen lassen. © IMAGO / Peter Schickert
Bei einer Wanderung im Schatten der Klamm entkommt man auch den ärgsten Hitze-Temperaturen des Sommers.
Bei einer Wanderung im Schatten der Klamm entkommt man auch den ärgsten Hitze-Temperaturen des Sommers. © IMAGO / Uwe Kraft
Der Freizeitpark „Märchenwald im Isartal“ zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen im Münchner Umland. Und er verspricht durch den namensgebenden Wald auch angenehme Schatten und Kühle.
Der Freizeitpark „Märchenwald im Isartal“ zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen im Münchner Umland. Und er verspricht durch den namensgebenden Wald auch angenehmen Schatten und Kühle. © IMAGO / M.Zettler
Auch ein Hexenhäusl gehört zu den Attraktionen, an denen man im kühlen Wald vorbeischlendern kann.
Auch ein Hexenhäusl gehört zu den Attraktionen, an denen man im kühlen Wald vorbeischlendern kann. © IMAGO / M.Zettler
In dem Märchenwald gibt es auch die ein oder andere Achterbahn, die alleine durch den Fahrtwind kühlende Erfrischung verspricht.
In dem Märchenwald gibt es auch die ein oder andere Achterbahn, die alleine durch den Fahrtwind kühlende Erfrischung verspricht. © IMAGO / M.Zettler
Das Salzbergwerk im Berchtesgadener Land bietet nicht nur eine spannende Reise in die Vergangenheit – es bietet auch eine erfrischende Flucht vor sommerlich heißen Temperaturen.
Das Salzbergwerk im Berchtesgadener Land lädt Besucher nicht nur aif eine spannende Reise in die Vergangenheit ein – es bietet auch eine erfrischende Flucht vor sommerlich heißen Temperaturen. © IMAGO / Lindenthaler
Laut Bayern3 hat es in dem Salzbergwerk, das nur im Rahmen einer gebuchten Führung besucht werden kann, konstant rund zwölf Grad. Ziemlich angenehm, wenn es draußen gleichzeitig mehr als 30 Grad hat.
Laut Bayern3 hat es in dem Salzbergwerk, das nur im Rahmen einer gebuchten Führung besucht werden kann, konstant rund zwölf Grad. Ziemlich angenehm, wenn es draußen gleichzeitig mehr als 30 Grad hat. © IMAGO / Volker Preußer
Im Salzbergwerk selbst gibt es zudem viel zu erleben – neben dem Spiegelsee und der Salzgrotte gibt es auch eine Bergmannrutsche.
Im Salzbergwerk selbst gibt es zudem viel zu erleben – neben dem Spiegelsee und der Salzgrotte gibt es auch eine Bergmannrutsche.  © IMAGO / Manfred Siebinger
Ganz generell bieten die Wälder Bayerns durch ihre schattenspendenden Bäume natürlich eine angenehme Abkühlung im Vergleich zur Hitze in den Städten und im Freien. Exemplarisch für sie steht hier im Bild der Oberpfälzer Wald.
Ganz generell bieten die Wälder Bayerns durch ihre schattenspendenden Bäume natürlich eine angenehme Abkühlung im Vergleich zur Hitze in den Städten und im Freien. Exemplarisch für sie steht hier im Bild der Oberpfälzer Wald. © IMAGO / Westend61
Dabei darf man aber die städtischen Waldgebiete nicht vergessen – Vom Englischen Garten in München bis zum Stadtwald in Augsburg. Auch sie bieten Schatten und kühlere Temperaturen und sind eine Alternative, wenn man mal keine Zeit für einen längeren Ausflug hat.
Dabei darf man aber die städtischen Waldgebiete nicht vergessen – Vom Englischen Garten in München bis zum Stadtwald in Augsburg. Auch sie bieten Schatten und kühlere Temperaturen und sind eine Alternative, wenn man mal keine Zeit für einen längeren Ausflug hat.  © IMAGO / imagebroker
Wer bei heißen Sommertemperaturen nicht nur Schatten sucht, sondern richtige Kälte, der wird in den diversen Eishöhlen Bayerns fündig. Die Schellenberger Eishöhle im Untersberg zum Beispiel, sie ist laut sz.de sogar im Sommer mit einer 30 Meter dicken Eisschicht ausgekleidet.
Wer bei heißen Sommertemperaturen nicht nur Schatten sucht, sondern richtige Kälte, der wird in den diversen Eishöhlen Bayerns fündig. Die Schellenberger Eishöhle im Untersberg zum Beispiel, sie ist laut sz.de sogar im Sommer mit einer 30 Meter dicken Eisschicht ausgekleidet.  © IMAGO / imagebroker
Hier ist es sogar so kalt, dass man definitiv warme Klamotten einpacken sollte – meist liegen die Temperaturen in der Schellenberger Eishöhle nur knapp über dem Gefrierpunkt.
Hier ist es sogar so kalt, dass man definitiv warme Klamotten einpacken sollte – meist liegen die Temperaturen in der Schellenberger Eishöhle nur knapp über dem Gefrierpunkt. © IMAGO / imagebroker
Auch die Tropfsteinhöhle Schulerloch in Riedenburg verspricht nicht nur Schatten, sondern echte, kühle Temperaturen. Laut Bayern3 hat es hier konstant neun Grad.
Auch die Tropfsteinhöhle Schulerloch in Riedenburg verspricht nicht nur Schatten, sondern echte, kühle Temperaturen. Laut Bayern3 hat es hier konstant neun Grad. © IMAGO / F. Anthea Schaap
In der Tropfsteinhöhle können Besucher nicht nur die angenehmen Temperaturen genießen, sondern auch die unterirdischen Gänge erkunden und sich vom Naturkulisse beeindrucken lassen.
In der Tropfsteinhöhle können Besucher nicht nur die angenehmen Temperaturen genießen, sondern auch die unterirdischen Gänge erkunden und sich von der Naturkulisse beeindrucken lassen. © IMAGO / Ralph Lueger

Update vom 30. Juni, 22.45 Uhr: Erneut hat der DWD die Gewitter-Warnung für das Allgäu verlängert – und ausgeweitet. Sie betrifft nun auch das Unterallgäu und dauert bis mindestens 23.30 Uhr. Weiterhin ist es möglich, dass die Gewitter noch bis spät in die Nacht hinein in der Region verbleiben.

Bereits am späten Montagabend – erste „starke Gewitter“ in Bayern

Update vom 30. Juni, 22.15 Uhr: Wie erwartet wurde die Gewitter-Warnung für den Landkreis Oberallgäu ausgeweitet – der DWD warnt nun bis 23 Uhr vor „starkem Gewitter“. Erneut – dabei handelt es sich nur um ein vorläufiges Ende des Warnzeitraums.

Update vom 30. Juni, 21.44 Uhr: Das Allgäu legt einen Frühstart hin – aktuell warnt der DWD für Teile der Region vor „starkem Gewitter“! Wörtlich schreiben die Meteorologen: „Von Westen ziehen örtlich Gewitter auf. Dabei gibt es Starkregen mit Niederschlagsmengen um 20 l/m² pro Stunde sowie Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h und Hagel.“

Betroffen ist vor allem der Landkreis Oberallgäu. Vorläufig gilt die Warnung noch bis 22 Uhr. Gut möglich aber, dass sie noch ausgebaut wird oder die Gewitterzelle weiterzieht und noch andere Landkreise im Süden Bayerns trifft.

Erstmeldung vom 30. Juni: München – Was für eine Hitze in Bayern! Dieser Tage werden regelmäßig Temperaturen weit jenseits der 30-Grad-Marke erreicht. Dabei hat der Sommer doch gerade erst angefangen. Jammern hilft da aber wenig. Besser, man kühlt sich an den vielen bayerischen Gewässern ab – und schaut auf die Wetter-Vorhersage. Denn bei diesen Temperaturen kann das nächste Gewitter nicht lang auf sich warten lassen. So ist es auch in dieser Woche.

Über Bayern braut sich was zusammen – aktuell ist es noch teils extrem heiß, doch schon bald entlädt sich die Hitze in starken Gewittern. Vor diesen warnen nun Experten. (Symbolbild)

Extrem-Wetter in Bayern: Hitze und Unwetter-Knall noch in dieser Woche

Im aktuellen Wetterbericht des Deutschen Wetterdienstes (DWD) warnen die Meteorologen bereits für Dienstag, 1. Juli, vor dem ersten Knall: „Am Dienstag sonnig. Nachmittags vor allem in Mittelfranken, Schwaben und den Alpen auftürmende Quellwolken samt starken Gewittern“, heißt es da. Örtlich seien gar Unwetter wahrscheinlich. Gleichzeitig bleibt es aber teils extrem heiß: bis zu 37 Grad sind möglich.

Des Weiteren warnt der DWD noch für Dienstag vor schweren Sturmböen, die aus südwestlicher Richtung drohen. Am Mittwoch, 2. Juli, wird es richtig ernst. So schreiben die DWD-Experten: „Hohes Risiko für Unwetter mit orkanartigen Böen, Starkregen und Hagel!“ Die Temperaturen sind dabei weiter extrem hoch, „südlich der Donau 31 bis 34, von der Donau an nordwärts sehr heiß mit 35 bis 39 Grad“, warnen die Meteorologen.

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Gewitter-Serie reißt auch gen Ende der Woche nicht ab – Und trotzdem bleibt es heiß

Auch in der Nacht zum Donnerstag, 3. Juli, ziehen laut DWD noch teils heftige Gewitter aus dem Alpenraum in Richtung Landesinnere. Tagsüber bleibt es dann wechselhaft – und gefährlich: „Zeitweise Sonne und freundlich, zeitweise aber auch Unwetter durch schwere Gewitter!“, warnen die Wetter-Experten vom Deutschen Wetterdienst. Doch auch da sind noch Temperaturen weit über der 30-Grad-Marke möglich. Keine Frage – langweilig wird es in dieser Woche nicht. (fhz)

Rubriklistenbild: © IMAGO / CHROMORANGE / ZUMA Press Wire (Collage: Merkur.de)

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