VonStefan Sesslerschließen
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat gestern die Isentalautobahn feierlich freigegeben. Der Münchner Merkur sprach mit dem Minister über das Projekt, das in der Region heftig umstritten war.
(lacht) Es ist auf jeden Fall etwas Besonderes, weil so viele Autobahn-Neubauten haben wir in Deutschland gar nicht mehr. Und in Bayern ist die A 94 die letzte große Neubaumaßnahme. Von daher ist das heute wirklich ein sehr schöner Tag.
Nein, ich hatte schon mal eine 2018 in Bielefeld. Da hat man auch 30 Jahre gekämpft und geplant. Die A 94 spielt in einer ähnlichen Kategorie.
„Hoffe, dass die Bürger sehen, dass wir jetzt eine sichere Straßenverbindung haben“
Die Grundidee ist, dass Wege Menschen verbinden. Es wäre schön, wenn man auch hier wieder so denken würde. Ich weiß, es war hart für viele Menschen in der Region. Aber ich hoffe, dass die Bürger sehen, dass wir jetzt eine sichere Straßenverbindung haben mit einem besseren Verkehrsfluss – und dass wir in einem weiteren Abschnitt die gefährliche B 12 ins Geschichtsbuch ablegen können.
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Die A 94 ist eines der wichtigsten Straßenbauprojekte im Freistaat und in ganz Süddeutschland. Wir brauchen eine leistungsfähige Ost-West-Achse – zwischen München, Chemiedreieck, A3, Passau, Österreich und Tschechien. Mit der Verkehrsfreigabe des Abschnitts Pastetten – Dorfen – Heldenstein ist die A 94 auf über 117 Kilometern fertiggestellt.
Gerade wird in Tutting gebaut, das ist bei mir im Wahlkreis. Wir haben die Baufreigabe für das letzte Teilstück der A 3 bei Pocking gemacht. In Simbach wird unter Hochdruck geplant. Die Isentalautobahn wird nicht das letzte Stück der A 94 sein.
Ich komme gerade von einem Jubiläum einer Klinik in Bad Birnbach im Rottal. Selbst dort haben mich die Angestellten auf die A 94 angesprochen und gesagt: Schee, dass du beim Jubiläum bist! Aber mach schnell dein Grußwort – und dann beeil dich, dass du nach Oberbayern kommst, damit wir endlich die fertige Autobahn bekommen.
Interview: Stefan Sessler
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