Schwerpunkt Untere Hauptstraße

„Volle Kraft voraus“ bei Innenstadt-Umbau: Diese Projekte packt Freising 2019 an

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Blick in die nähere Zukunft: So soll Ende des Jahres 2019 die Untere Hauptstraße in Freising aussehen. BILD: landstrich.eu
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Es ist ein machtvolles Ringen: Heuer startet wahrlich ein heißer Kampf: um eine attraktive Innenstadt, ein grundsaniertes Asamgebäude und schöne Nebengassen.

Freising – 2019 wird das Jahr sein, in dem so viele Baustellen eröffnet werden wie noch nie. Insgesamt zwölf Projekte packt die Stadt Freising an. Das Team aus Planern, Verwaltung, Behörden und Firmen hat ein anstrengendes Jahr vor sich. Gestern wurden all die Vorhaben in der OB-Pressekonferenz präsentiert.

Der Schwerpunkt der Arbeiten wird heuer auf dem Abschnitt zwischen Weizen- und Amtsgerichtsgasse liegen. Dort werden seit Dienstag die Hausanschlüsse des neuen Wärmenetzes hergestellt, ab 11. März beginnt die Erneuerung der Stromleitungen. Das dauert bis August. Teilweise wird der motorisierte Verkehr einseitig geführt, teilweise muss die Untere Hauptstraße in diesem Bereich ganz für Pkw und Lkw gesperrt werden.

Mit dem Gehweg an der Nordseite geht es los

Dann aber geht es erst so richtig los: Zwischen Weizen- und Amtsgerichtsgasse werden die neuen Oberflächen hergestellt. Das geschieht in drei Abschnitten – beginnend von Osten: Abschnitt 1 (von der Weizengasse bis zur Korbinianschule) soll zwischen April und Mitte Juli hergestellt sein, der zweite Abschnitt (bis zur Apothekergasse) bis Mitte Oktober und der letzte Teil (zur Amtsgerichtsgasse) schließlich bis Ende November.

Dabei wird jeweils zunächst der Gehweg an der Nordseite angepackt, danach der an der Südseite, am Ende der jetzige Straßenbereich, so dass die Zugänge zu den Häusern stets begehbar bleiben und die Anwohner mit ihren Pkw die Straße befahren können. Der Bus 651 wird in dieser Zeit freilich nicht mehr durch die Untere Haupstraße fahren, sondern über die Heiliggeistgasse und die General-von-Nagel-Straße, dann wieder zur Ottostraße und zum Bahnhof zurück.

Die Bären bleiben erhalten

Wichtig: In dem platzartigen Bereich vor der Sparkasse wird ein Baum gepflanzt. Ein sogenannter „Lederhülsenbaum“ soll dort für Grün in der Innenstadt sorgen. Rund um den Baum wird es eine Sitzbank geben, außerdem wird die so beliebte Bärengruppe aus Stein erhalten bleiben.

Gewerkelt wird aber auch am Mittleren Graben, wo die Arbeiter das neue „begehfreundliche“ Pflaster einbauen, und im Oberen Graben, wo die Stadtwerke Gas-, Wasser- und Stromleitungen verlegen.

Straßensperrungen sind unvermeidlich

Auch die Stadtentwässerung ist 2019 kräftig zu Gange: Sanierungsarbeiten in der Jägerwirtsgasse, im Oberen Graben, in der Stieglbräugasse, in der Kochbäckergasse, in der Oberen Hauptstraße zwischen Marienplatz und Bahnhofstraße und in der Unteren Hauptstraße stehen an. Immer wieder sperrt man daher Teile der Hauptstraße.

Und dann ist da noch die Generalsanierung des Asamgebäudes, für das man sich auch ein großes Programm vorgenommen hat: In der ersten Hälfte des Jahres sollen die Restaurierung der Dächer und die Neueindeckung abgeschlossen werden. Derweil beginnen die haustechnischen Gewerke mit der Rohmontage. Außerdem werden die Holzbalkendecken über dem Erdgeschoß und dem ersten Stock verstärkt, die Bodenplatten betoniert und Estriche verlegt. Zudem starten die Trockenbauarbeiten, Türen werden montiert, und man legt mit den Putzarbeiten los. Die Asamdecke wird erst gesichert, dann kommt die Stahlkonstruktion weg. Vielleicht schafft man es sogar, noch heuer mit den Fassadenarbeiten zu beginnen.

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